Was Männer und Spinnen richtig machen – #myspringessentials Linkparty

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Mein Mann hat noch nie vor seinem Kleiderschrank gestanden und gesagt: „Ich habe nichts zum Anziehen.“ Er geht auch nie in einen Laden um „mal zu gucken, was es so gibt.“

Nein.

Er hat immer ein Ziel vor Augen. Er weiß, dass er einen schlichten dunkelblauen Blouson, Markenteil, kaufen will. Er fährt in die Stadt. Kommt zurück. Und hat einen dunkelblauen Blouson dabei. Der passt. Der ist zeitlos. Der ist teuer. Steht ihm. Und den trägt er dann. Sehr lange.

Ich.

Hätte gesagt: „Ich brauche eine neue Jacke. Ich fahre in die Stadt und gucke mal was es so gibt.“ Und komme wahlweise mit leeren Taschen oder einer gelben Jeans nach Hause.“

Was macht er richtig?

Er hat einen Plan. Und setzt ihn um. Klingt sehr männlich, oder? Klingt so, als könne ich etwas von ihm lernen.

Ich will auch einen Plan. Und ihn umsetzen.

So entstand das Gemeinschaftsprojekt #myspringessentials. Lena und Sindy haben schon inspirierende Posts dazu geschrieben. Heute bin ich dran. Und du auch, denn du bist herzlich eingeladen, deine Ideen und Gedanken dazu mit uns allen zu teilen. Am Ende des Posts findest du die Linkparty und wir freuen uns, wenn sich über die Kommentarfunktion eine Diskussion entwickelt. Der verlinkte Post kann auch schon älter sein. Es ist ein zeitloses Thema.

Nun also zum Plan: #myspringessentials

Ich möchte eine ausgewählte Garderobe, die zu mir und zu meinem Leben passt. Viel Selbstgenähtes, aber nicht nur. Mit Persönlichkeit. Bestehend aus so vielen Teilen wie ich für richtig erachte. Und vernetzt.

Vernetzt? Ja, genau. Es darf kein Teil für sich alleine stehen sondern muss sich in die Gesamtheit der Capsule Wardrobe einfügen. Je dichter dieses Netz gesponnen ist, je mehr Kombinationsmöglichkeiten sich finden, desto besser. Wie eine Spinne, die sorgfältig ein stabiles und dennoch flexibles Netz spinnt und dabei Endpunkte miteinander verknüpft. Ob ich gleich beim ersten Anlauf so ein tolles Spinnennetz hinbekomme? Bestimmt braucht es Übung und Erfahrung bis ich das erreiche. Aber der Gedanke beflügelt mich gerade.

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Kleid „Rianne“ La Maison Victor Ausgabe 01/2015

Alleine schon über leichtere Kleidung zu sinnieren lässt mich den Frühling spüren.

Ich habe überlegt, wie ich ohne viele Worte zeigen kann wie ich mir meine Frühlingsgarderobe grob vorstelle. Pinterest sei Dank bin ich auf ein tolles Spielzeug gestoßen.  Hier kommen meine ersten Gehversuche damit.

Vielen Dank an Catrin für die Idee zur „Vernetzung der Garderobe“.

Meine Farbauswahl steht seit ein paar Wochen fest und sie bleibt erst einmal so. Bei Pinterest sieht man unter „Capsule Wardrobe“ oder „Minimalist Wardrobe“ viele Kollektionen aus schlichten Kleidungsstücken in hauptsächlich neutralen Farben. Das gefällt mir persönlich, wobei ich viele Kollektionen austauschbar finde. Und solche Regeln wie „Jede Frau braucht eine weiße Bluse“ überlese ich.

Eine vernetzte Garderobe bedeutet nicht, dass sie unbunt sein muss. Auch bunt und üppig kann vernetzt werden. Einen Weg dorthin zu finden ist doch spannend! Es ist wie ein Rätsel, ein Puzzlespiel bei dem man etwas über sich selber lernt.

Einen genau umrissenen „Signature Look“ wie Sindy ihn für sich gefunden hat kann ich für mich nicht benennen. Ich habe im vergangenen Jahr einfach mal so in einer Pinnwand Looks gesammelt, die mir gefallen. Das lässt sich grob so zusammenfassen: untenherum schmal, obenherum weiter, neutrale Farbtöne. (Die hochhackigen Schuhe bitte immer durch flache ersetzen).

Abgesehen vom Neid auf die Entschlussfreude meines Mannes gibt es noch andere Gründe warum ich eine Capsule Wardrobe ausprobieren möchte.

Je weniger ich habe, desto weniger muss ich mich darum kümmern. Es herrscht mehr Übersichtlichkeit. Kein „Aus den Augen, aus dem Sinn“ mehr.

Mit meinem einjährigen Kaufverzicht in 2013 bin ich schon einen Schritt in diese Richtung gegangen. Das Projekt hat mir gezeigt, dass ich durchaus mit weniger auskommen kann und vor allem auch mit weniger Trend. Es gibt ständig neue “Must-Haves”. Ich schaue mir das gerne an, übernehme auch das ein oder andere, möchte aber nicht Modeerscheinungen hinterherhecheln. Vor allem möchte ich nicht nach 2 Monaten das Gefühl haben, dass meine Kleider nicht mehr „in“ sind. Ich war noch nie besonders „in“ und daran wird sich auch nichts mehr ändern.

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Unfreiwillig bin ich diesen Winter schon mit einer Art Capsule Wardrobe bestehend aus 29 Teilen ausgekommen. Hüftgold sei Dank hat eine natürliche Auslese stattgefunden. In meinem Schrank liegen noch 3 Hosen die mir passen. Eine neue Jeans, eine Leggings, eine Sweathose.

Ich behaupte mal, meinen Mitmenschen ist es nicht aufgefallen, dass ich immer wieder auf die gleichen Teile zurückgreife. Ich freue mich darauf wieder aufzustocken. Das hat aber keine Eile. Die Zeit vor dem Kleiderschrank morgens hat sich jedenfalls reduziert. Ob es nun sinnvoll ist, dass ich die gesparte Zeit in längere Bettzeit eingetauscht habe?

Übrigens: mein neues Kleid, ein #myspringessential, mag ich sehr. Ich finde immer mehr Geschmack an Kleidern. Die Frage ob Ober- und Unterteil zusammenpassen erübrigt sich. Bleibt nur noch die leidige Schuhfrage.

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Nächste Woche Mittwoch übernimmt Lena auf ihrem Blog fantantisch wieder das Staffelholz und ich bin sehr gespannt, was sich bei ihr in Sachen Capsule Wardrobe getan hat.

Sindy, Lena und ich freuen uns auf deine Ideen, Gedanken und Ziele zum Thema Capsule Wardrobe/ reduzierte Garderobe/ Kleiderschrank ausmisten und hoffen, dass du Lust auf die Linkparty und Diskussionen in den Kommentaren hast.

Was denkst du? Ist es befreiend, die Garderobe zu reduzieren oder lebt (d)eine Garderobe vielmehr von der Vielfalt?

Herzliche Grüße,

Elke


Verlinkt bei: MeMadeMittwoch

Stoff: French Terry (sweatshirtartiger Stoff, der schön fällt), linke Seite außen
Schnittmuster: Kleid „Rianne“ La Maison Victor 01/2015
Genähte Größe: Oberteil 34, Rockteil 36


Wenn du das Thema noch vertiefen möchtest findest du hier ein paar Denkansätze:

Into Mind
Vivienne Files
Un-Fancy
K
lamottenkur
Coletterie

 

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52 thoughts on “Was Männer und Spinnen richtig machen – #myspringessentials Linkparty

  1. Liebe Elke,
    als erstes-das ist ein wunderschönes Kleid, schlicht und doch besonders, gut kombinierbar, zeitlos und steht dir sehr gut!
    Kleidung zu reduzieren finde ich toll, wer braucht schon tausend Teile die nur im Schrank wohnen? Und was ist eigentlich in? Sollte es nicht das sein was jedem am besten steht?
    Als ich angefangen habe zu nähen war bei mir alles bunt, ich wollte ja unbedingt alle Stoffe haben. Jetzt hab ich diese Sachen weggegeben weil ich die höchstens einmal anhatte. Ich bin zurück zu mehr Schlichtheit. Übrigens, die Farben die du ausgesucht hast, genau meins.
    Da ich es wahrscheinlich nicht schaffe bei euch mitzumachen, werde ich es sehr sicher verfolgen und Ideen holen.
    Liebe Grüße,
    Lee (die auch lieber im Bett bleibt als vor dem Schrank zu stehen)

    1. Liebe Lee,
      danke! Was ist „in“? Auch eine gute Frage. Es kommt sicherlich darauf an, in welchen Kreisen man sich bewegt. Gewisse Einflüsse sind immer da, wie stark sie auf mich abfärben? Ich finde das ja auch wie gesagt spannend. Und dass ich mich jetzt mit dem Thema Downsizing beschäftige ist ja letztendlich auch ein Trend. Hoffentlich ein langfristiger.
      Liebe Grüße,
      Elke (ich habe es endlich geschafft, mich aus dem Bett zu schälen)

  2. Ich bin sprachlos, ich bin begeistert. Das war ihr gerade tut, bewundere ich absolut. Sowohl die meisten deiner Schnitte, die du verwendest, als auch (und vor allem ) die Farben sind der Hammer. Und – es ist total logisch, was du da schreibst.
    Man lässt sich oftmals leider viel zu schnell von anderen Leuten, die sehr bunt tragen, anstecken. Ich sage absichtlich leider. Nicht, weil es mir nicht gefällt, sondern weil BUNT einfach nicht zu jedem passt. Mittlerweile hab ich bei festgestellt, warum ich mich – obwohl ein neues, toll gemachtes, selbstgenähtes Kleidungsstück – trotzdem nicht wohlgefühlt hab. Weil ICH es nicht war. Ganz einfach. Ich hab ja schon die Typ Beratung bei dir mitverfolgt und fand es höchstspannend. Und da es genau meine Farben sind, werd ich das wieder tun.

    Mitmachen – das trau ich mir (noch) nicht zu. Aber ich möchte nicht ausschließen, dass ich irgendwann mal meinen Schrank auf die Art und Weise „überarbeite“ 😉

    Ganz liebe Grüße

    Katja

    1. Liebe Katja,
      danke für deinen Kommentar!
      Du kannst ja auch mitmachen indem du einfach deinen jetzigen Stand der Dinge in einem Blogpost zusammenfasst. Deine Gedanken und Ideen dazu. Du musst sie ja nicht gleich zum 1.4. umgesetzt haben. Aber alleine die Ideen gedanklich zu ordnen und niederzuschreiben bewirkt schon eine Veränderung. Oder mache Fotos deiner Lieblingsstücke so wie Sindy. Ich bin gespannt, ob du dich noch anstecken lässt.
      Liebe Grüße,
      Elke

  3. Ein Plan ist immer gut. Beim Kaufen. Beim Nähen. Beim Kombinieren. Das spart viel Frust und Zeit und Geld.

    Bei mir hapert’s gerade daran, dass ich nicht so genau weiß, wer ich (modisch) bin. An dieser Baustelle hänger ich gerade immer noch fest. Denn was bringt ein voll durchgeplanter, maximal kombinierbarer Kleiderschrank, wenn es nicht der eigene ist. Eine anspruchsvolle Aufgabe für jeden von uns … aber das Ergebnis wird uns alle bereichern.

    Ich mag deine Farben und deinen Stil jedenfalls sehr! So schön nonchalant.
    Deinen »Signature Look« hast du damit – finde ich – schon gefunden … es gibt vielleicht keine Bezeichnung dafür, aber so wie du es zusammengefasst hast, bist das DU. Und darauf kommt es an.

    Danke euch allen noch mal für die wunderbaren Inspirationen. Und für die ganze Motivation!

    Alles Liebe,
    ♥pedilu

    Übrigens, mein Mann hat irgendwie auch keinen zufriedenstellenden Plan … der ist schon angefixt :.)

    1. Ja damit hast du vollkommen recht. Was nützt eine toll vernetzte Garderobe wenn sie vom Stil her nicht passt. Ich glaube aber auch, dass man das nicht so einfach bestimmen kann sondern dass es sich ein Stück weit entwickeln muss. Zeit braucht. Ich freue mich dass du mitmachst und bin gespannt wohin dich das Projekt führt. Liebe Grüße, Elke

  4. Jetzt bin ich echt angetan und gehe schon in Gedanken meinen Kleiderschrank durch. Ich glaube, das ist ein Wochenend-Projekt (wenn ich dann dazu komme) oder doch gleich heute abend…
    Kleider liebe ich auch sehr, finde es aber sehr schwierig schöne Kleider zu bekommen…halte gerade viel nach 2nd Hand Ausschau.

    Ich glaube ich habe schon viele gut kombinierbare Basics im Schrank, aber ob mir 20 – 30 Teile für 3 Monate reichen…. Aber einen Versuch ist es wert!

    Danke für das tolle Projekt und die ganzen Anregungen.

    Liebe Grüße
    Stephi

    1. Liebe Stephi, eine bestimmte Kleideranzahl zu erreichen ist nicht das Ziel. Das Prinzip kann ja auch mit einer größeren Garderobe angestrebt werden. Berichtest du im Blog? Ich bin gespannt. Liebe Grüße, Elke

  5. Liebe Elke,

    ich mag Deinen Stil sehr. Selbst wenn Du Dich gerade fragst, wie Dein Stil ist, glaube ich, dass Du einen hast. Du kleidest Dich gut und die Kleidung die Du hier zeigst ist für mich immer stimmig – in sich und auch im Bezug zu Dir. So wie auch das schöne Kleid, das Du heute zeigst (was hast Du für ein Schuhproblem, die Stiefel sind doch klasse dazu?)

    „Vernetzen“ das trifft es! Genau so stelle ich mir das auch vor. Nach der 3. Runde ausmisten fällt es mir immer schwerer herauszufinden, welche Kleidungsstücke bleiben dürfen und bei welchen es einfach keinen Sinn macht. Daher habe ich angefangen Kleidungsstücke, die ich lange nicht mehr anhatte, neu zu kombinieren um zu entscheiden, ob ich sie behalte oder nicht. Das macht nicht nur Spaß, sondern schafft am Ende (hoffentlich) noch mehr Luft. Von jedem mir gut gefallenden Outfit mache ich ein Foto (die zeige ich demnächst sicherlich auch :-)) Ich beziehe da aktuell auch nicht nur meine Frühjahrskleidung mit ein, ich schätze, das wird bei mir ein Projekt für das ganze Jahr und aktuell ist eben noch Winter….
    Ich hüpfe gleich mal zu Deinem Experiment 2013 – ein Jahr ohne shoppen. Darüber bin ich in der letzten Zeit auch hier und da immer mal wieder gestolpert und irgendwie passt es doch auch sehr gut zu diesem Projekt…
    Das ist alles richtig spannend, Luft schaffend, Energie spendend, und Freude bereitend….aber die Vielfalt bleibt trotzdem 🙂
    Danke für das schöne Projekt!

    Liebe Grüße und noch eine schöne Woche!

    SuSe

    1. Liebe Suse, das mit den Outfitfotos habe ich auch vor aber mir ist das Licht momentan zu schlecht. Danke für deine Worte. Es freut mich sehr, dass ich dich mit dem Garderobenfieber angesteckt habe. Liebe Grüße, Elke

  6. Dein Kleid ist toll und steht Dir wirklich super!
    Ich gehöre zu den Frauen, die eines der seltenen männlichen Exemplare mit der „Zusatzfunktion Shoppen“ bekommen habe. Samstags einfach Bummeln gehen? Ja gerne! (Mit dem Ergebnis, dass ich die deutlich kleinere Hälfte des Schrankes habe. Im Schuhschrank übrigens auch… 😉
    Und ich finde ein gut „entrümpelter“ Schrank macht genau so viel Freude wie ein neues Teil darin. Nichts Schlimmeres, als vor lauter Klamotten die schönen Stücke nicht finden können… Ich miste meinen Schrank regelmäßig aus und finde es wahnsinnig befreiend.
    Liebe Grüße, Änni

    1. Liebe Ännie, viel Dank für deine Worte. Ich warte auf wärmeres Wetter um mein Kleid auszuführen.Dass dein Mann den umfangreicheren Kleiderschrank hat finde ich ja lustig. Hat er dann Entrümpelungsbedarf? Es dürfen such Männer bei unserem Projekt mitmachen.

  7. Du sprichst mir aus dem Herzen. Ich bin gerade dabei, meinen Kleiderschrank zu entrümpeln und mich von allem zu trennen, was ich im Trendwahn meinte, mir zulegen zu müssen, was aber gar nicht zu mir passte.

    Bereits 2014 habe ich begonnen, systematischer zu nähen. Ich habe eine Sommer- und eine Winterkollektion zu je 6 Teilen genäht (Hose, Rock, Kleid, zwei Oberteile und Jacke), die gut untereinander kombinierbar sind. Im Sommer dominierten die starken Farben (aber ohne Blümchen etc.) und der Winter stand im Zeichen von schwarz-weiß.

    Derzeit bastel ich an einer kleinen Safari-Kollektion. Ich finde, es zeugt von Stil, gut aufeinander abgestimmte Garderobe zu besitzen, mit denen man sich auch identifizieren kann. Ich werde mal schauen, ob ich dazu auch einen Post verfassen kann, meinen Schrank nochmal genauer sichten. Das Ergebnis teile ich dann gern mit euch.

    Wer möchte, kann sich ja schon mal meine Kollektionen auf meinem Blog anschauen. LG Anke

    1. Liebe Anke,
      das mit der Safari Kollektion klingt wirklich toll. So sommerlich nach Abenteuer. Vielleicht modischem Abenteuer? Andererseits auch zeitlos. Ich bin gespannt. Deine Stoffe dazu habe ich ja schon bewundert.
      Vielen Dank für deinen Kommentar.
      Liebe Grüße,
      Elke

  8. Hallo Elke! Erstmal muss ich Dir sagen, dass mich Dein Kleid sehr anspricht! Das sieht total gut aus an Dir!!!
    Den Kleiderschrank mal zu reduzieren gefällt mir!
    Ich bin immer der Typ „Hach, noch so schön. Das heb ich noch auf.“ Aber kein Mensch zieht das mehr an….!“
    Und dann mag ich gern diese Basics! Ich geb` Dir absolut recht. Das Auswählen der Kleidung fällt da wirklich leichter. Und ich bin weg von diesen stark bunten gemusterten Stoffen. Die gefallen mir zwar noch immer. Aber nicht mehr für mich. Das Thema grau, blau, schwarz hab ich momentan auch sehr im Fokus.
    Deine Denkanstöße mag ich! Und ich lese das sehr gerne! Bin schon gespannt, wie`s bei Dir weitergeht!

    Ganz liebe Grüße
    Christiane

    1. Liebe Christiane,
      Ich glaube so geht es vielen mit den bunten Stoffen. Sie sehen aber auch oft zu schön aus. Dein gestreiftes Shirt letztens gefiel mir sehr gut. Vielen Dank für deine Worte zum Kleid!
      Liebe Grüße, Elke

  9. Du hast ja so recht. Grade hab ich mir eine Insel genäht.
    Ein Upgrade hätte mein Kleiderschrank dringend nötig, aber ich werde wohl auch erst eine Farbberatung machen. Und nähe vorerst weiß. Und grau.
    Vielen Dank für eure tolle Aktion!
    Ich geh dann mal brainstormen

    Liebe Grüße
    Sandra

    1. Hallo Sandra,
      ich habe gerade gesehen, dass du schon deinen Schrank sortiert hast und doch schon eine richtige Capsule Wardrobe hast. Auf die Neuzugänge bin ich schon gespannt.
      Liebe Grüße,
      Elke

  10. Dein Kleid gefällt mir sooo gut! Und der Gedanke, dass man beim Kleid einfach nur noch an Schuhe denken muss, ist ein Grund, warum ich so gerne kleider trage. Man ist einfach „angezogen“, Schal, Kette, fertig. Ich miste gerne aus und es bleibt dann immer sehr wenig zurück, denn was ein Jahr nicht getragen wurde, fliegt raus… Es ist mal wieder an der Zeit *hüstel*

    Liebe Grüße
    Miri

    1. Liebe Miri,
      danke!
      Stimmt, das mit dem „Angezogen“ sein ist echt praktisch. Und vor allem muss man sich keine Gedanken machen ob nun die Hose noch sitzt oder nicht. Das ist bei mir immer ein Problem wenn ich aufstehe. Dann muss ich erst einmal an der Hose herumzuppeln.
      Liebe Grüße,
      Elke

  11. Liebe Elke, einen tollen und inspirierenden Post hast du da geschrieben. Und so völlig anders als die ersten beiden. Genau so hatte ich mir das vorgestellt – viele verschiedene Blickpunkte für ein Thema, aus denen sich jeder das aussuchen kann, was ihn persönlich weiter bringt und inspiriert. Erst mal muss auch ich sagen, dass das Kleid wundervoll geworden ist! Ich hatte den Entstehungsprozess schon bei instagram verfolgt und glaube, dass du dich (mal wieder!) genau richtig entschieden hast, den Stoff auf links zu verwenden. Und so bin auch ich überzeugt davon, dass du einen sehr klaren, eigenen Stil hast!
    Was mir sehr gut gefällt ist die Idee des „Vernetzens“. Das werde ich sicher auch mal testen, scheint es doch ein guter Indikator dafür zu sein, welche Teile vielleicht am Ehesten aus der capsule wardrobe fliegen sollten oder welche „Bindeglieder“ noch fehlen, um bestimmte Teile zu integrieren. Und das von dir aufgetane Graphik-Tool lässt mein Bastelherz ohnehin höher schlagen. Vielen Dank dafür!
    So, jetzt werde ich mich mal durch die bisherigen Links forsten…
    Liebe Grüße
    Lena

    PS: ich bin auch gespannt, worüber ich nächste Woche so schreiben werde. Viel geschafft habe ich dank krankem Kind und neuem Job noch nicht…

    1. Liebe Lena,
      krankes Kind? Ich hoffe, es geht schon wieder bergauf bei euch und es hat sich keiner angesteckt?
      Danke für das Lob zum Kleid. Wo bleibt der Frühling um es zu tragen? Na gut. Es ist ja erst Mitte Februar, aber je mehr Frühlingsteile hier entstehen, desto mehr wünsche ich ihn mir herbei. Die Sachen sollen ja nicht nur im Schrank hängen, nicht wahr?

      Du wirst piktochart lieben 😉
      Liebe Grüße und bis Mittwoche.
      Elke

  12. Liebe Elke,

    meine Begeisterung über das tolle Kleid muss ich hier lassen – und meine Begeisterung über Deinen Text, Deine Argumente, und besonders auch die Grafik. Ich habe schon an anderer Stelle geschrieben, dass mich diese Gedanken auf ihre Weise in Bann gezogen haben – ob ich es schaffe, einen Post dazu zu schreiben, um ihn hier zu verlinken, kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Aber, und das ist doch wichtiger: Diese spontane Faszination hat unbedingt Nachhaltigkeitspotential, das sich entlanghangelt erstens an Deinen Bemerkungen zur Farbe und zweitens an dem schönen und entspannten Gedanken, dass all dies keine Eile hat.

    Liebe Grüße
    Catrin

    1. Liebe Catrin,
      danke für deinen Kommentar. Ich bin gespannt auf deine vernetzte Garderobe! Bestimmt hast du unterbewusst schon einen roten Faden. Du greifst doch auch gerne zu deinen Lieblingsfarben.
      Liebe Grüße,
      Elke

  13. Hallo Elke!
    Ich bin auch schon auf #myspringessentials gestoßen und finde die Idee richtig gut. Bisher hab ich mich noch nicht so richtig rangetraut aber mein Entschluß steht fest, ich will das auch machen. Dein Piktochart ist großartig anschaulich. Ich gehe jetzt mal brainstormen und ausmisten.
    Dein Kleid ist übrigens natürlich auch super!

    Ganz liebe Grüße

    Manuela

  14. Ich bin Inselhüpfer 🙂 Und muss das dringend ablegen. Ich bin eigentlich nie mit der Mode gegangen. Ich hab es gehasst und finde es heute noch doof mit dem Strom zu schwimmen. Aber seit ich selbst nähe finde ich es noch schwieriger meinen eigenen Stil zu festigen, weil es so viele tolle Schnitte und Stoffe gibt. Und ich fast alles mindestens einmal genäht haben muss um zu sagen, das gefällt oder steht mir und das wieder nicht. Generell geht aber die Tendenz mittlerweile zu schlichter und mehr Basic, als bunt und wild gepatched. Mitmachen schaff ich nicht, aber ich schau auf jeden Fall mal wieder vorbei um zu schauen, wie der Stand der Dinge ist.

    LG,
    Nina

    1. Liebe Nina,
      „Inselhüpfer“ ist ja auch ein passender Begriff! Den merke ich mir. So ein paar Inseln gibt es immer noch in meiner Garderobe, die muss ich auch noch ablegen oder Bindeglieder finden. Lass dich gerne inspirieren.
      Liebe Grüße,
      Elke

  15. Dieses Kleid … wunderschön. Es steht Dir ausgezeichnet!! Mir stehen die Streifen leider nicht, sonst würde ich es auf der Stelle nachnähen 🙂
    (Ist das auf Taillenhöhe irgendwie unterbrochen oder sieht das nur so?)

    Deine Gedanken … perfekt in Szene gesetzt. Hoch professionell würde ich glatt sagen. Die Grafik ist wirklich toll geworden. Da zeigt es sich wieder, wer es wirklich drauf hat 😉

    Ich mag den Begriff „Vernetzung“ auch sehr gern. Das trifft es wohl am besten. Und jedes neue Kleidungsstück passt dann zu den anderen. Das wäre toll.

    Für mein neues Audrey-Shirt hab ich dann schlussendlich richtig viele Kombinationsmöglichkeiten gefunden. Es sieht so aus, als ob bei mir die #myspringessentials gerade so richtig in Fahrt kommen 🙂

    Ich freu mich schon auf nächste Woche!

    Ganz liebe Grüße
    Sindy

  16. Liebe elke,

    Mein Mann braucht nie was zum Anziehen, das ist wirklich praktisch und billig. Ab und zu suche ich ihm was aus einem Katalog aus. Er probiert die Teile an: „Passt, das behalte ich“ Und schon war es das!
    „la Maison Victor“ hat sich schon bewährt. Hut ab!
    Tot ziens
    Amo

  17. Liebe Elke,
    Dein Text ist wieder einmal sehr interessant und hat mir das Wesentliche ins Gedächtnis gerufen: Alles muss zusammenpassen, nichts darf für sich allein stehen. Deine Farben find ich super, die passen echt toll zu sammen und die Gefahr, dass irgendwas nicht zusammenpasst ist bei solch pastelligen, hellen Tönen auch gebannt (: Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob meiner Farbwahl – fest steht nur: Blau in vielen Schattierungen und Abstufungen 😀

    Ich kann deine steigende Begeisterung für Kleider sehr gut nachvollziehen, mir geht’s da genauso – ich muss mir weniger Gedanken machen, was ich kombiniere (:

    Ich freue mich sehr, dass ihr diese Aktion ins Leben gerufen habt und werde sie gespannt weiterverfolgen.

    Alles Liebe, Freja

    P.S. Deine Schrift im Kommentarfeld ist sehr hell und – für mich – schwer zu lesen und daher sehr anstrengend zu schreiben, vielleicht könntest Du die ein wenig dunkler machen? (nur als Anregung, bitte nicht falsch verstehen!)

  18. Liebe Elke, das hier ist wirklich so eine Inspiration. Danke! Übrigens war ich kürzlich shoppen wie ein Mann 🙂 Ich habe beschlossen, dass ich noch schnell neue Winterstiefel brauche (meine 2 Paar sind beide im Abstand weniger Tage kaputt gegangen!). Normalerweise wäre ich dann stundenlang im Einkaufszentrum herumgeirrt, hätte alles mögliche anprobiert (oh! hier sind ja rote Pumps! usw) und hätte am Ende vielleicht nichts passendes gefunden. Diesmal bin ich flott ins teuerste Schuhgeschäft (in dem ich noch nie war), habe auf Anhieb die perfekten Stiefel gefunden, die waren teuer (dank Winterschluss aber nicht so schlimm), die sehen edel aus, erfüllen alle meine Kriterien, sind KEIN Kompromiss (sonst kaufe ich ständig Kompromisse), und nach einer viertel Stunde war ich wieder draußen. Glück? Zufall? oder war es einfach so, weil ich es mir so vorgenommen hatte?
    Auf jeden Fall war dein Posting wirklich sehr hilfreich! 🙂 Alles Liebe, nina.

    1. Liebe Nina,
      Das freut mich ja zu hören!! Ich habe heute auch nach Schuhen gesucht und hab nichts gekauft, weil die angebotenen solche Schühchen für eine Saison waren. Dafür hab ich mir ein teures Basic Shirt gekauft. Auch zum ersten Mal ohne Kompromisse.

      Liebe Grüße, Elke

  19. Liebe Elke
    Danke MMM bin ich auf Dich aufmerksam geworden, Dein Kleid ist super geworden und die Färbetechnik finde ich genial.
    Dein Post hier trifft momentan bei mir genau in’s Schwarze. Ich miste seit bald 2 Jahren immer in der Wohnung aus und mein Kleiderschrank ist auch recht zusammen geschrumpft und doch, dank Deines Diagramms wäre es noch einfacher;)!! Ich kaufe mir schon länger nur noch das, was ich wirklich brauche, was viel Zeit spart. Mein Stil kenne ich nicht so genau, eine Beratung wäre sicherlich praktisch, um dem Kleiderschrank quasi den letzten Schliff zu geben.
    Ganz lieben Dank für Deinen Post! Kennst Du übrigens Marie Kondo? Die Meisterin des Ausmistens in der gesamten Wohnung. Nur noch das ist da, was wirklich gebraucht wird.
    Herzlich, Rita

    1. Liebe Rita,
      Marie Kondo kenne ich noch nicht, da habe ich ja gleich etwas Neues zum Lesen. Vielen Dank! Das mit dem Ausmisten nimmt aber auch kein Ende, weil sich irgendwie doch immer wieder etwas Neues einschleicht.

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