So war`s bei der Farbberatung – und Gesichtspremiere

Hätte man mir vor einem Jahr gesagt, dass ich mal zu einer professionellen Farbberatung gehen würde… Ich hätte nur müde gelächelt.

Seit ich mich selbst benähe hat Kleidung einen anderen Stellenwert für mich bekommen. Die Arbeit, die in jedem Teil steckt soll sich lohnen durch eine gute Passform und zu mir passender Farbe. Ich möchte mich weniger von Schnittmuster- und Stofftrends leiten lassen sondern lieber genau wissen, welche Farben und Schnitte mir stehen.

Nachdem ich es geschafft habe, meinen Kleiderschrank auszumisten und die Sommerkleidung in die oberen Fächer zu räumen, ist mir aufgefallen, dass der Sommer bunter ist als erwartet. Für den Winter meist grau, gibt es in der Sommergarderobe hier und da einen Tupfer blau, grün und Türkis. Da muss doch noch mehr gehen!

Welche Farben stehen mir noch? Diese Frage konnte ich mir selbst nicht so richtig beantworten.

Nachdem ich eine Weile zu dem Thema durch das Netz gesurft war, versuchte ich selbst meinen Farbtyp zu bestimmen. Egal welchen Test ich gemacht habe, ich bin immer zwischen Frühling und Sommer geschwankt. Ich wollte es endlich richtig wissen!

Frühling oder Sommer?

Ich habe nach einer „Farbberatung in Berlin“ gegoogelt. Die Gestaltung der einzelnen Homepages war mir wichtig, denn ich dachte mir, wer andere beraten will muss selbst eine „Gute Figur“ machen, auch im Netz. Kosmetiklastige Anbieter habe ich z.B. ausgeklammert, denn Schminken ist nicht mein Ding. Da bin ich sehr minimalistisch unterwegs.

Ausgesiebt, ausgesiebt und gefunden! Ich wollte zu Komood nach Wilmersdorf. Marion Zens war mir auf der Homepage schon sympathisch und in echt sollte sich mein Gefühl bestätigen.

Ich habe ihr spontan eine Email geschrieben und gefragt, ob sie mich für ein Blogfeature beraten wollte. Über ihre genauso spontane Zusage habe ich mich dann sehr gefreut.

Am 1. April war ich dann endlich (ja, ich habe dem Termin entgegengefiebert) in ihrem kleinen Atelier im Unternehmerinnenhaus UCW.

Wir haben uns gleich gut unterhalten, ohne lange Aufwärmphase. Marion Zens bietet nicht nur Farb- und Stilberatungen an, sondern auch Kleiderschrankanalysen. Sie berät Einzelpersonen, Kleingruppen und Unternehmen. Außerdem vertreibt sie eigene Farbtyp-Produkte an andere Berater. Im Shop gibt es Farbpässe, Beratungstücher und Kosmetik passend zu den einzelnen Farbtypen.

Wollt ihr wissen, wie das so ist bei einer Farbberatung?

Nachdem ich das ein oder andere dazu im Netz gelesen hatte, erwartete ich nur mein Gesicht bei der Analyse zu sehen, ohne die farbigen Tücher.

Frau Zens arbeitet anders. Sie möchte den Geschmack der Kunden gleich mit einbeziehen in die Analyse und so sieht man auch den Oberkörper mit den farbigen Tüchern.

Am Anfang bekommt man ein weißes Lätzchen und Häubchen umgebunden, damit die (künstliche) Haarfarbe nicht vom Gesicht ablenkt. Man sollte übrigens immer ungeschminkt zu einer Farbberatung gehen.

Nun zeige ich zum ersten Mal mein Gesicht im Blog und dann gleich so 😀

Mit Häubchen und Lätzchen haben wir dann gleich festgestellt, dass mir Reinweiß nicht steht. Mein Gesicht sah irgendwie gräulich und fad aus damit. Ein gebrochenes Weiß wäre für mich richtig.

Um festzustellen ob ich ein warmer oder kalter Farbtyp bin hat Frau Zens mir erst einmal ein Apricotfarbenes Tuch (gelbstichige, also warme Farbe) und ein rosa Tuch (kalte Farbe) umgelegt. Normalerweise weist die Haut einen rosa oder bläulichen Unterton auf, der entscheidet ob man ein kalter oder warmer Farbtyp ist. Zu Anfang war es nicht ganz eindeutig in welche Richtung es geht, da meine Haut auch einen leicht gelblichen Unterton hat.

Frau Zens hat mich dann anhand der Farben Gold und Silber als kalten Farbtyp eingestuft, weil das Silber besser aussah. Damit wäre das also meine optimale Schmuckfarbe. Eigentlich Altsilber. Da musste ich erstmal schlucken, weil ich sehr gerne Gold trage. Den Ehering werde ich deswegen aber nicht ablegen 😉 Roségold wäre eine Alternative, die mir auch gut gefällt.

Ich habe mein Gesicht fortwährend beobachtet und es ist tatsächlich erstaunlich, wie es sich je nach Farbe verändert hat. Ich habe mich immer an einer Lachfalte am Mund orientiert, die je nach Farbe stärker hervortrat oder eben etwas geglätteter aussah (ganz ohne Botox ;-)).

Auf die Augen hat Frau Zens besonders geachtet. Eine Farbe sollte die Augen und das Gesicht immer betonen und nicht überstrahlen. So geschehen bei mir mit Apfelgrün (Frühling) oder Rostrot (Herbst) um zwei Beispiele zu nennen. Diese Farben haben das Auge immer auf die Farbe und weg von meinem Gesicht gelenkt. Ganz im Gegensatz zu Flaschengrün oder Beerenrot, was den gegenteiligen Effekt hatte. Diese Farben unterstreichen meine Augen- und Hautfarbe und lassen mich besser aussehen.

Insgesamt sind in meinem Gesicht wenige Kontraste zu sehen: nicht zu helle blonde Haare, graublaue Augen, helle Haut (im Sommer gebräunt) mit ein paar Sommersprossen. Daraus erschließt sich, dass ich nicht zu kontrastreiche Kleidung tragen darf. Schwarz und Weiß für sich gehen schon mal nicht, in Kombination noch weniger. Das „erschlägt“ mich. Diese Farbkombination steht eigentlich nur dem Wintertyp, wie ich gelernt habe. Nur wer ein kontrastreiches Gesicht hat kann diese krassen Farben gut tragen. Für alle anderen Farbtypen ist schwarz nicht unbedingt zu empfehlen. Zumindest nicht direkt am Gesicht.

Aber um mal zum Punkt zu kommen: Ich bin ein Sommertyp. Mir stehen verwaschene Farben, Farben, die einen Grauanteil haben, Jeansfarben. Mit meinen Shades of Grey im Kleiderschrank liege ich schon mal richtig. Die Sommerpalette umfasst aber weitaus mehr Farben, die es nun für mich zu Entdecken gilt. Besonders gut sahen an mir die Farben Flaschengrün, Taupe, Beere, diverse graublaue Töne, sowie Mint/Türkis aus.

Knallige Farben und Gelb und Orange in allen Schattierungen sind ein No-Go. Diese Farben „schreien“ an mir und überlagern mein Gesicht.

Orange „quietscht“ total an mir.

 

Rosa sieht harmonischer aus. Ein etwas gedeckteres Rosa kann ich mir durchaus für
mich vorstellen.

Ich hatte auf Anraten von Frau Zens ein paar Tücher und Stoffe von zuhause mitgebracht. Frisch eingekauft vom Stoffmarkt hatte ich einiges dabei. Einer der Stoffe auf den ich mich total gefreut hatte, geht leider nicht: marine-weiß geringelt. Hatte ich mir doch schon so ein schönes sommerliches Tshirt ausgemalt. Aber ich habe es selbst gesehen. Der kontrastreiche Stoff lässt mein Gesicht hagerer erscheinen und führt das Auge weg vom Gesicht. Ich müsste also Ausschau halten nach einem dezenteren Streifenmuster.

Es gibt einen sehr hellen zitronigen Gelbton in der Sommerpalette, den ich an mir aber nicht besonders mochte. Vielleicht wäre das einen Versuch wert mit schön gebräunter Haut. Mal sehen. Eines nach dem anderen. Erst einmal meide ich alles was gelb ist (außer meine knallig mangogelbe Laufjacke, da ist es mir egal).

Mit der Sommerpalette fühle ich mich wohl. Sicherlich gefallen mir nicht alle Farben gleich gut aber an die ein oder andere bisher „Unbekannte“ möchte ich mich herantasten. Es muss ja nicht gleich ein unifarbenes Kleid in violett sein. Ein gemustertes Tuch tut es ja auch für den Anfang.

Ich dachte ich kann alle Blautöne tragen. Stimmt nicht. Diese Winterfarbe ist zu knallig.

 

Dieses Blau harmoniert viel besser mit meinem Typ.

Dadurch, dass Frau Zens mich die Farben hat sehen lassen bei der Analyse, konnte sie schon ein Gefühl für meine Abneigungen entwickeln. Diese deckten sich aber meistens mit den Farben die mir sowieso nicht stehen. Steht einem aber die Lieblingsfarbe absolut nicht zu Gesicht hat sie Tipps, wie man die Farbe in Outfits mit einbauen kann, etwas entfernter vom Gesicht.

Ein sehr interessanter Hinweis:  je älter man wird, desto stärker zeigt sich der Effekt einer Farbe. Das liegt daran, dass die Haut mehr Falten bekommt und Augenringe stärker hervortreten. Im Alter hat die Farbwahl also eine größere Auswirkung auf das Gesicht als in der Jugend wo die Haut straff ist. Bei grauen Haaren kommen die helleren Farben des jeweiligen Farbtyps besser zur Geltung.

Der Komood Farbpass neo XL ist mein neuer Wegbegleiter. Er besteht nicht aus Papier wie andere Farbfächer, sondern aus laminierten Stoffstücken im Scheckkartenformat. Eine super Hilfe beim Stoffkauf. Meine Kamera gibt die rosaroten Farben etwas zu knallig wieder. Das, was nach schwarz aussieht ist dunkelbraun.

 

Ganz schön bunt, oder?

In meinem Kleiderschrank gibt es bisher hauptsächlich diese Farben:

 

Da gibt es also noch einige Farben für mich zu entdecken. Ich war die Tage mit Anne bei Smilla und habe mir ganz mutig ein rosa/pink/violettes und ein Türkises Stöffchen gekauft. Aber erstmal in kleinen Dosen. 😉

Ein ganz wunderschönes Armband mit den Farben Silber, Taupe, Mauve und Mint ist jetzt Teil meiner Accessoires. Dazu ein andermal mehr. Mit dem Farbpass kann man verschiedene Kombinationen ausprobieren und schauen, wie sie einem gefallen.

Bist Du auch ein Sommertyp? Outfit Ideen findest Du in meinem Pinterest Board: Summer Type.

Weitere Pinterest Boards für alle Farbtypen findet ihr hier.

Jetzt hinke ich ganz schön hinterher bei Tessas Kleiderschrankserie. Wer seinen Kleiderschrank ausmisten möchte, findet bei Tessa viele gute Tipps dazu.

Und was denkt ihr? Habt ihr auch schon einmal eine Farbberatung mitgemacht? Wäre das etwas für euch oder hättet ihr Sorge, dass euch Farben empfohlen werden, die ihr nicht mögt?

Vielen Dank, Marion Zens, für die nette und kompetente Beratung! Es hat mir wirklich sehr viel Spaß gebracht. Nach der Farbberatung haben wir auch noch eine Stilberatung gemacht.
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Vielen Dank fürs Lesen und
ganz herzliche Grüße,
Elke


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39 thoughts on “So war`s bei der Farbberatung – und Gesichtspremiere

  1. Ich hatte mich schon vor längerem mit einer Bekannten über diese Farbpaletten unterhalten. Erstaunlich, was sie mir empfohlen hatte! Leider konnten wir das Thema nicht vertiefen, denn wir saßen in der Dämmung auf einem Hochsitz und mussten leise sein. Trotzdem denke ich seit dieser Zeit auch darüber nach, mal eine professionelle Farbberatung mitzumachen. Sowas lohnt sich!
    Danke für diese tolle Berichterstattung.
    Liebe Grüße, Sandra

  2. Sehr interessant Dein Bericht! Und die Fotos erst. Ich hätte nicht gedacht, dass man da so deutlich den Unterschied sieht. Bin sehr gespannt auf Deine neuen Kleidungsstücke die entstehen werden!!
    Liebe Grüße
    Johy

  3. hi
    das fand ich jetzt super spannend zu lesen.
    Ich denke ich bin auch ein Sommertyp. Hatte mir neulich eine Toni in Braun genäht. Ich sah so blass darin aus, dass ich mal ein bisschen rumprobiert habe. Dabei bin ich dann bei einer Farbe gelandet, die sich sonst noch gar nicht in meinem Kleiderschrank findet: flieder…Daraus habe ich mir dann eine weitere Toni genäht…Und die seht mir jetzt viel viel besser. darin sehe ich frisch aus…Was Farben so bewirken können…!lg luise

  4. Elke, wenn du was machst, dann aber ordentlich. Da beneide ich drum.
    Bisher hätte ich auch ein müdes Lächeln übrig gehabt, wenn mir jemand eine Farbberatung empfohlen hat, aber nach deinem umfangreichen und tollen Bericht mit super Endergebnis, bin ich da anderer Meinung. Ich werde mich auch mal durchs Netz googeln und Ausschau halten was hier bei uns so angeboten wird.
    Danke dafür!
    Liebe Grüße
    Veronika

  5. Wahnsinn, wie sich Gesichtsfarbe und das Strahlen der Augen verändern!!!
    Na ich bin gespannt, was du dann so schönes für dich nähen wirst in der nächsten Zeit…
    LG, Anne

  6. Toller Bericht, liebe Elke! Es ist wirklich toll zu sehen, wie die Farben das Gesicht verändern. Eine Farbberatung werde ich wahrscheinlich nicht machen, aber eine Stilberatung finde ich toll. Ich bin schon auf deinen Bericht gespannt.
    Auf jeden Fall bin ich auch grad dabei, mehr Mut bei der Farbwahl zu entwickeln. Ich stricke mir gerade eine Jacke in einem Beerenton! 🙂
    Liebe Grüße, Marie

  7. Hallo, toll die Unterschiede…
    Hätte mal eine Frage zum gehäkelten Teppich, bin gerade auch dabei.
    Leider wellt es sich schon nach ein paar Runden. Habe ich dann zu viel zugenommen?
    Über einen Tipp freue ich mich.
    Liebe Grüße Michaela

    1. Hallo Michaela,
      ja, möglich, dass Du zuviel zugenommen hast. Bei mir hat sich der Teppich nicht gewellt. Vielleicht hängt es auch vom Material ab… Sonst musst Du nochmal ein Stück auftrennen und es mit weniger Maschen versuchen.
      Herzliche Grüße,
      Elke

  8. Superspannend! Vielen Dank für den Einblick!
    Besonders beeindruckend finde ich, dass Du an einem kleinen Fältchen den Unterschied der Farbwirkung gesehen hast. Ab jetzt beobachte ich bei der Auswahl des Oberteils meine Mini-Stirnfalte ganz besonders gut 😉
    Liebe Grüße, Änni

  9. Ein sehr reichhaltiger und informativer Beitrag, vielen Dank!

    Ich nehme vieles daraus mit, allem voran aber Deine Bemerkung zur „anderen“ Qualität selbstgenähter Kleidung – zur Arbeit, die man reinsteckt, und auch zu den damit verbundenen Erwartungen. Und ich freue mich, dass Du im Prozess, das eine mit dem anderen zusammenzubringen, einen Schritt weiter gekommen bist. Und Dich damit auch noch wohl fühlst!

    Liebe Grüße
    Catrin

    1. Liebe Catrin, ja meine Erwartungen sind hoch. Ich nähe jetzt lieber ein bisschen weniger aber dafür mehr Dinge, die ich gerne trage. Es wird bestimmt auch immer wieder Flops geben, hoffe aber die Tops werden zukünftig überwiegen 😉

    2. Das sehe ich genau so. Ich überlege auch sehr genau, was ich für mich nähen möchte. Da schaue ich zum einen danach, was ich wirklich benötige und zum anderen, überlege ich mir auch ganz genau, wie das fertige Teil aussehen soll.
      Manchmal muss ein Stoff dann schon ein paar Wochen auf seine Verarbeitung warten, weil ich keinen passenden Schnitt finde oder ich bin mir bei einer Farbe unsicher und dann vernähe ich den Stoff auch erstmal nicht.
      So kann man wirklich einige Fehlgriffe vermeiden.
      Herzlichst,
      Tessa

  10. Ein wirklich sehr interessanter Artikel. Ich habe tatsächlich auch schon mal mit dem Gedanken an so eine Farbberatung gespielt und Dein Beitrag hat zumindest die Idee wieder in meinen Kopf gebracht. Ich hätte keine Angst vor den Farben, die ich nicht möge, denn immerhin ist es ja nur eine Beratung und man muss ja nicht hinterher wirklich auf all die vorgeschlagenen Farben zurückgreifen, aber manchmal eröffnet doch sowas erst mal eine andere Sichtweise.
    LG
    Kerstin

  11. Wow, was für ein super interessanter Post, liebe Elke! Und wie schön, Dich so „offen“ zu sehen, damit wir uns auch ein Bild machen können, wie die unterschiedlichen Farben an Dir wirken! Ich muss sagen, dass ich noch nie eine Farbberatung gemacht habe – einerseits finde ich’s spannend, andererseits stehe ich dem skeptisch gegenüber …. – Liebe Grüße aus Wien,

    Katja

    http://www.collectedbykatja.com

  12. Danke Elke für diesen ausführlichen Bericht!!! Bisher könnte ich mir so eine Farbberatung für mich nicht vorstellen, aber es klingt sehr interessant. Ich bin auf den Bericht zur Typberatung schon sehr gespannt!!!
    Liebste Grüße Karina

  13. Das war mal echt interessant! Ich bin auch gerade dabei, mich für eine Farbberatung zu erwärmen, denn ich weiß nicht, ob ich ein Winter, Herbst oder irgendetwas dazwischen bin. Und eigentlich will ich das einmal machen, wenn ich nicht gebräunt bin und einmal im Spätsommer, wenn ich gebräunt bin.

  14. Das klingt wirklich sehr spannend. Ich überlege auch immer mal wieder, ob ich so etwas nicht einmal machen möchte. Gerade, wenn man selbst näht, möchte man ja gerne Sachen für die Ewigkeite schaffen, die einem ganz und gar stehen 🙂

    Liebe Grüße,
    Mond

  15. Liebe Elke, ein sehr interessanter Beitrag. Ich bin auf die Fortsetzung gespannt. Ich glaube ich bin gerade an der Stelle wo du vor mehr als einem Jahr warst. Ich fange an für mich zu nähen. Ich merke jetzt schon, der Anspruch wächst und vielleicht irgendwann finde ich mich dann auch mit vielen Tüchern vor einem Spiegel wieder …;-) LG Anja

  16. Hallo
    Ich habe vor 20 Jahren mal so eine Farbberatung gemacht und bin bis heute total überzeugt davon. Mein Kleiderschrank ist konsequent für den Wjntertyp ausgerichtet und Fehlkäufe halten sich seither in Grenzen.
    Ich hoffe, du kannst dich bald mit deiner Farbpalette anfreunden!
    Lg aus der CH
    Andrea

  17. Was ein Aufwand alles! Da scheint ja viel hinterzustecken! Schön dass du deine Farben jetzt gefunden hast und deine Farbpalette ist ja riesig, da geht ja noch einiges, da wird es ja bald richtig farbenfroh hier! Mir war gar nicht bewusst dass es auch noch einen Typberatung gibt! Was man alles wissen kann!
    ich glaube ich wäre einfach zu faul für sowas. Erstmal dahinzugehen und mich dann daran zu halten. 😀 Mir ist es auch irgendwie wichtiger Klamotten zu tragen die ich schön finde als darin gut auszusehen 😀 ich bin auch grundsätzlich immer ungeschminkt, mir alles egal 😀 Ich finde es aber trotzdem interessant und habe deinen Artikel echt gerne gelesen (und dein Gesicht gesehen, Hallo Elkeee!) 🙂
    Liebe Grüße
    Katharina

  18. Hallo,
    vor vielen Jahren habe ich mir auch so eine Farbberatung gegönnt. Und seitdem weiß ich als Wintertyp, warum ich so oft mit den „modernen“ Farben nichts anfangen kann und warum das eigentlich auch Quatsch ist mit den Modefarben.
    Fehlkäufe in puncto Kleidung oder Stoffe gehören der Vergangenheit an. Und die Typberatung steht noch aus. . . . hilfreich ist beides und ich kann es nur empfehlen! Und – Hand aufs Herz – wem gefällt es nicht, Komplimente zu ernten. „Das steht Dir unheimlich gut!“ „Das kannst Du supergut tragen!“ So und anders hagelt es wirklich Komplimente, wenn man erstmal weiß, wie man sich in geschmackvoll Szene setzt.
    Viele Grüße
    Antje

  19. da seid ihr in der Großstadt ja in der komfortablen Lage auch noch zwischen mehreren Beratungen die Auswahl zu haben, hier auf dem platten Land gibt es sowas gar nicht. Selbst die einzige in Lübeck hat aufgehört vor Kurzem.
    Ich werde einen Kurs Farbberatung an der Volkshochschule in Kiel besuchen im Mai, da bin ich auch schon sehr gespannt. Ich werde berichten 🙂
    liebe Grüße
    Ute

  20. Hallo Elke,
    Ich habe deine Post mit grossem Interesse gelesen und finde super, dass du dir hast beraten lassen. Solche Beratung würde mich auch sehr interessieren, da ich nie genau weiss, was mir steht !
    Vielen Dank für den tollen Artikel und ich freue mich, dass du so viele Farben zur Auswahl hast!!!
    Liebe Grüße
    Nathalie

  21. Das ist ja super spannend! Ich dachte beim Lesen der direkten Gegenüberstellungen und anschließendem Blick auf die Bilder: Ja, stimmt! Wahnsinn, dass das so eine sichtbar unterschiedliche Wirkung hat. Würde ich auch mal gerne machen…

    Liebe Grüße
    Katherina

  22. Danke für deinen Bericht. Ich habe Lust bekommen auch mal an einer Farbberatung teilzunehmen. Es ist spannend, die für einen passenden Farben zu ermitteln und gar nicht so einfach. Ein optimierter Kleiderschrank wäre ein Traum, aber das ist noch ein Stück arbeit 😉
    Liebe Grüße Stefanie

  23. Interessant, deine Beratungsergebnisse mit dem zu vergleichen, was sich in deiner Stoff-und Schnittauswahl seitdem getan hat…und eine Bestätigung, dass die Beratungsergebnisse tatsächlich in der Umsetzung bei dir einen positiven Effekt in der Typwirkung zeigen – da hat Frau Zens einfach richtig gelegen in der Zuordnung! Aber eine Frage an dich: mit dem zeitlichen Abstand betrachtet und mit deinem Farbfächer in der Hand: die etwas kräftigeren Sommerfarben haben nicht den Riesen-Durchbruch bei dir geschafft, oder doch? Und: hast du eine Marlenehose nach der Beratung ausprobiert? – fände ich auch mal spannend an dir und kann mich zumindest an kein Foto erinnern LG Miriam „Mecki macht“

    1. Also das eine ist ja, dass es einfach auch Zeit braucht um die Tipps umzusetzen. Gerade beim Nähen. Wenn man nur shoppt geht es vielleicht schneller, weil man einfach in einen Laden gehen und kaufen kann. Wenn aber im Herbst rostrot und senfgelb in den Shops hängt ist das für einen Sommertyp eher ungünstig, da kommen dann wieder die Vorteile des Selbermachens zum Tragen. Beim Nähen denke ich einfach noch mehr darüber nach, ob es Sinn macht ein bestimmtes Teil in einer bestimmten Farbe der Garderobe hinzuzufügen. Mittlerweile habe ich auch garnicht mehr so viel Zeit zum Nähen, da muss es für mich einfach überlegt sein. Das ist bestimmt auch eine Charakterfrage und ich finde es auch toll spontan zu nähen. Aber wenn man da eben die richtigen Stoffe auf Lager hat näht man nicht mehr so schnell eine Schrankleiche.

      Aus meinem Farbfächer weiß ich, dass mir eigentlich die dunklen Farben besser stehen als die hellen. Ich habe zum Beispiel ein dunkelrotes Top, was ich sehr gerne trage, dunkelblau kommt auch häufig vor, bei den Grüntönen in allen Schattierungen bin ich eher zurückhaltend. Der Fächer hat mir eine Weile nach der Farbberatung sehr geholfen, mittlerweile kenne ich meine Farben einfach und greife nur danach, wenn ich mal wieder eine Farbinspiration brauche. Das könnte ich ja mal wieder tun. Danke für den Anstupser.

      Eine Marlenehose habe ich noch nicht genäht. Ich hatte mal eine recht weite Leinenhose, die ich viel getragen habe, die irgendwann aber aus dem Schrank raus musste, weil sie so abgenutzt war (und auch eher billige Qualität). Marlene lockt mich nicht so recht, aber ich spiele schon mit dem Gedanken, mir eine Art Pumphose zu nähen.

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