Warum es manchmal besser ist aufzuhören

Ein ereignisreiches Jahr neigt sich seinem Ende zu. An sich wäre das ein guter Zeitpunkt für einen Jahresrückblick, aber ehrlich gesagt blenden wir in diesem Jahr die erste Hälfte aus, und machen lieber einen Halbjahresrückblick daraus. Zu dieser besseren Hälfte gehörte auch die Arbeit an den „Bethioua“ Schnittmustern und deren Veröffentlichung. Mir erging es wie vielen anderen Nähbloggerinnen, die irgendwann feststellten, dass man sich mit digitalen Schnittmustern etwas dazuverdienen kann, um das teure Hobby zu finanzieren.

Es wurde mehr als nur eine kleine Finanzspritze für den Stoffkauf. Dass es bei mir so gekommen ist, hätte ich bei meinem ersten Blogbeitrag in 2012 nicht gedacht. Ich freute mich einfach nur über mein neues Hobby. Was mich aber grundsätzlich schon beschäftigt hat, waren Möglichkeiten, aus sich selbst heraus etwas zu erschaffen und damit Geld zu verdienen. Ich beschäftige mich sehr gerne mit Geschäftsideen und lese hin und wieder Bücher zu dem Thema. Einerseits aus reinem Interesse und Faszination an den Ideen anderer, andererseits natürlich auch, um manche Tipps und Konzepte selbst auszuprobieren.

Das fing schon vor ca. 10 Jahren an, als mein erstes Kind ungefähr ein Jahr alt war. Wir waren kurz vorher in den Speckgürtel von Berlin umgezogen. Ich kannte noch nicht viele Leute hier und war in Elternzeit.

Exif_JPEG_PICTURE

Gemeinsam mit Freunden überlegten wir bei einem Glas (oder auch mehreren Gläsern) Wein, was ich denn von zu Hause aus machen könnte. Dabei sind natürlich die wildesten Ideen entstanden. Irgendwann kamen wir dann auf die Holzkarten, die ich damals anlässlich der Geburt unseres Sohnes gemacht hatte. Diese bestanden aus Holzbrettchen, die ich mit einem Schmetterling von Hand bedruckt hatte. Der Text war auf Transparentpapier ausgedruckt und auf dem Holzbrettchen mit einer Schleife befestigt.

Eine ganz simple Sache aus der mehr wurde. Ich testete die ersten Produkte über Ebay, um zu sehen, ob es überhaupt eine Nachfrage dafür gibt. Nach und nach erhielt ich die ersten Bestellungen und ich eröffnete einen kleinen Dawanda Shop. Es folgte eine eigene Webseite. Ich war voller Elan bei der Sache und habe immer neue Ideen ausprobiert. Anfangs stupfte ich die Farbe mit Pinsel und Schablone auf das Holz, merkte aber schnell, dass ich so meine Produktion nicht steigern konnte. Also besuchte ich einen Siebdruckkurs und brachte mir anschließend bei, mit einfachsten Mitteln zu Hause die Siebe zu belichten. Mir war es immer wichtig, die Kosten gering zu halten.

Bianca Krause, Fotografie

Bianca Krause, Fotografie

Bianca Krause, Fotografie

Bianca Krause, Fotografie

So wuchs mein kleines Unternehmen. Eines Tages erreichte mich die Anfrage einer großen Kartendruckerei, ob ich nicht Designs für sie entwerfen wollte. Davon hatte ich keine Ahnung, aber ich habe die Gelegenheit genutzt und mich soweit wie nötig mit Photoshop angefreundet. Noch heute erhalte ich Lizenzeinnahmen aus diesem Vertrag.

Bianca Krause, Fotografie

Bianca Krause, Fotografie

Bianca Krause, Fotografie

Bianca Krause, Fotografie

Die (Hochzeits)Presse wurde aufmerksam auf meine Produkte und es wurden immer wieder Karten von der weddingstyle Redaktion fotografiert, aber auch vom Braut Magazin, in einem Hochzeitsratgeber, und diversen kleineren Veröffentlichungen. Ich konnte es jedesmal kaum fassen, dass sich die Redaktionen für meine Produkte interessierten. Aber anscheinend war ich die einzige auf dem Markt, die so rustikale und stabile Karten anbot. Mein Slogan war auch „Karten, die bleiben.“ Und trotz aller Erfolge gab es auch immer wieder Tiefs mit großen Zweifeln. Das gehört einfach dazu.

Weddingstyle1

Copyright: tintho:media weddingstyle Magazin


wscover1-horz
Copyright: tintho:media weddingstyle Magazin

Eines Tages erreichte ich die Obergrenze für Kleinunternehmer von 17.500 Euro Umsatz (im Jahr) und ich musste mir die Frage stellen, ob ich diese Grenze mit den daraus folgernden Konsequenzen überschreiten wollte. Bei Überschreitung dieses Umsatzes hätte ich die Mehrwertsteuer berechnen, abführen und damit eine neue Preisstruktur aufbauen müssen. Diese Entscheidung hätte auch weitere Verpflichtungen steuerlicher Art mit sich gebracht. Die Alternative? Stillstand oder Aufhören.

Die Luft war raus. Ich sah keine richtige Perspektive mehr für meine Geschäftsidee. Irgendwie war das Hochzeitsthema auf Dauer auch nicht für mich gemacht. Rückblickend haben mir einerseits das Handwerkliche und andererseits das Ausprobieren von Ideen am meisten Spaß gemacht. Für das Thema Hochzeit & Dekoration konnte ich auf Dauer keine Leidenschaft entwickeln. Ich bewundere lieber die Künste derer, die es können und weiß, wo meine Grenzen sind. Ich hatte auch das Gefühl, dass Hochzeiten immer perfekter gestylt werden, und fühlte mich dem nicht gewachsen.

Zudem bekam ich mein drittes Kind und hatte mit 2 kleinen Jungs und einem Baby alle Hände voll zu tun. Ich ließ meine Holzkarten ruhen, durfte mich dennoch monatlich über die Lizenzeinnahmen aus der Druckerei freuen.

Als meine Tochter ein halbes Jahr alt war und ich wieder besser durchatmen konnte, legte ich mir ein Hobby zu: das Nähen. Es wurde mein Ausgleich zum stressigen Alltag mit kleinen Kindern. Ein Blog kam hinzu, der erst nur für Freunde und Familie gedacht war aber nach und nach auch andere Leser fand und immer mehr Zeit in Anspruch nahm.

Ungefähr ein Jahr später entschloss ich mich dann, die Kartenmanufaktur zu schließen. So lange hat es gedauert bis ich mir ein Herz fassen und die Webseite, das Kernstück, löschen konnte. Mein Mann hat oft gesagt, ich solle sie doch stehen lassen. Ich wollte aber einen Schlussstrich, denn man merkt es einer Seite doch an wenn sie nicht mehr „lebt“. Es steckte viel Arbeit und Herzblut darin, aber alles hat seine Zeit.

Dieser Schritt war eine kleine Befreiung, die mir neue Energie gab. So konnte ich mehr Ideen in den Nähblog „pulsinchen“ stecken, ich rief das Nähcamp ins Leben und bald darauf zog ich um zu „Elle Puls“. Nun liegt „pulsinchen“ brach und ich müsste den Blog eigentlich löschen. Doch es kommen immer noch so viele Leser von dort hierher, dass ich es nicht übers Herz bringe. Aber vielleicht ist jetzt auch hier der Moment gekommen, aufzuräumen und wieder mehr Energie freizumachen für Elle Puls.

Es müssen nicht immer gleich große Schritte sein. Bei mir hat sich viel aus kleinen Schritten ergeben. Wenn du also gerne etwas Neues ausprobieren möchtest, kann ich dich nur dazu ermutigen. Du wirst über dich hinauswachsen. Du wirst neue Dinge lernen, neue Menschen kennenlernen und auch dich selbst wieder ein Stück besser kennenlernen. Man kann auch wieder aufhören. Nichts ist in Stein gemeißelt.

So kurz vor Jahresende frage ich mich natürlich auch selbst wieder: „Wie wird es weitergehen in 2016?“ Ideen habe ich wie immer viele, aber um Dinge ins Rollen zu bringen muss ich Entscheidungen treffen, mich nicht zu lange mit dem „Soll ich, oder soll ich nicht?“ aufhalten.

Meine aktuellste Entscheidung war, jetzt endlich einen eigenen Online Shop zu eröffnen. Hier direkt bei Elle Puls. Aber dazu mehr im nächsten Jahr.

HAPPY holidays

Wie sieht es bei dir aus? Hast du noch Altlasten, von denen du dich befreien möchtest? Ist nicht jetzt ein guter Moment Dinge zu Ende zu bringen und befreiter in die Feiertage zu gehen und noch besser, frisch ins neue Jahr starten zu können?

In diesem Sinne wünsche ich dir Frohe Weihnachten und einen Guten Rutsch ins Neue Jahr. Ich hoffe, wir lesen uns wieder in 2016.

Liebe Grüße,
Elke

Und wer sich selbst was Schönes zu Weihnachten gewinnen möchte, gehe mal bitte über diesen Link zu Lila Lotta.

Immer informiert.

Erhalte per E-Mail immer die neuesten Blogposts, Nähtipps, Infos rund um Stilfindung und mehr. Meist wöchentlich donnerstags erhältst du eine Mail von mir.

Du erhältst keinen Spam und kannst dich jederzeit vom Newsletter abmelden. Unsere Datenschutzerklärung unter https://ellepuls.com/impressum-datenschutz/ Powered by ConvertKit

39 thoughts on “Warum es manchmal besser ist aufzuhören

  1. Claudia sagt:

    Ich finde deinen Artikel wunderschön geschrieben. Immer wieder im Leben werden und Dinge begleiten und wieder loslassen. Ich selbst habe im diesem Jahr meinen eigenen Blog gegründet. Leider bis jetzt mit noch nicht ganz soviel Erfolg. Aber ich arbeite weiter daran und werde mein Ziel verfolgen. Ich bleibe ich und genau das soll auch mein Blog sein. Dein Post hat mir wieder Mut gemacht und gezeigt, man soll an sich glauben – Danke!!

    1. Elke sagt:

      Liebe Claudia,
      genau, verfolge deinen Weg. Gehe kleine Schritte, manchmal Große und du wirst sehen, dass dir Neues begegnen wird. Ich wünsche dir viel Erfolg mit deinem Blog.
      Liebe Grüße,
      Elke

  2. Lena sagt:

    Liebe Elke,
    was du so alles kannst, du überraschst mich immer wieder 🙂 Richtig schön schauen deine Karten aus, die sind wirklich etwas ganz besonderes. Und trotzdem stimme ich dir zu: alles hat seine Zeit. Und manchmal muss man aufhören, wenn es am Schönsten ist. Den Mut, mein kreatives Hobby zum Beruf zu machen, hätte ich nicht. Allerdings muss ich auch zugeben, dass mir mein sicherer Job als Ingenieurin viel zu viel Spaß macht, als dass ich jemals ernsthaft darüber nachgedacht hätte. Vielleicht ändert sich das mal irgendwann!? Mal sehen…
    Ich wünsche dir mit deinem Shop-Projekt ganz viel Spaß, Erfolg und Erfüllung. Ich bin sicher, dass es toll wird, mit dem Elke-Extra. Und vor allem wünsche ich dir und deiner Familie ein gutes neues Jahr 2016. Ihr habt es sicher verdient.
    Liebe Grüße, Lena

    1. Elke sagt:

      Liebe Lena,
      danke. Dass das Hobby ein bisschen zum Beruf geworden ist war auch keine bewusste Entscheidung, sondern eine langsame Entwicklung. Ich wusste schon während der Elternzeit, dass ich meinen Job nicht wieder weitermachen kann, weil meine Arbeitsstätte durch einen Umzug auf einmal 200 km entfernt war. Dann kamen ja auch die Jungs relativ schnell hintereinander zur Welt, so dass sich die Elternzeit nahtlos verlängerte und anschließend meine Existenz gegründet habe. Kind Nr. 3 war damals nicht mehr mit eingeplant. Wie es halt manchmal so ist im Leben. Wenn ich einen Job hätte, der mir so viel Spaß macht wie dir der Ingenieursjob, dann würde ich kreative Sachen auch als Hobby behalten. Das Shop Projekt ist noch etwas holprig unterwegs, da bin ich mit den WordPress Plugins noch nicht so zufrieden.
      Liebe Grüße,
      Elke

  3. Liebe Elke,
    dein Beitrag ist so wundervoll geschrieben und ich bin überrascht, was du vor deiner Nähzeit alles gemacht hast! Du bist so wunderbar kreativ, was hoffentlich noch ganz viele Menschen ermutigt, auch neue Dinge auszuprobieren.
    Aufhören um neue Dinge anzufangen… das war gerade im letzten Quartal auch ein großes Thema bei mir. Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen aber ich habe sie nicht bereut.
    Ich wünsche dir ganz viel Erfolg mit deinem eigenen Shop und freue mich schon sehr auf das Jahr 2016. Ich bin sehr gespannt, was es alles mit sich bringen wird.
    Ich wünsche dir und deiner Familie noch eine gemütliche Adventszeit und ein wundervolles Weihnachtsfest.
    Liebste Grüße, Jana

    1. Elke sagt:

      Liebe Jana,
      das klingt bei dir ja nach einer grundlegenden Entscheidung. Und schön, dass du sie nicht bereut hast. Dass ich mal mit kreativen Sachen Geld verdiene hätte ich am Anfang meines Berufslebens auch nie gedacht. Da hatte ich eher mit Zahlen und Verträgen zu tun.
      Liebe Grüße,
      Elke

  4. Yvonne H. sagt:

    Ein echt toller Beitrag. Mach weiter so liebe Elke!! Ich freue mich schon sehr dich in 2016 kennen zu lernen auf dem Nähcamp!!

    1. Elke sagt:

      Liebe Yvonne,
      danke. Ja, dass wir uns beim Nähcamp sehen freut mich sehr!

  5. Lee sagt:

    Liebe Elke,
    schön etwas mehr über dich zu erfahren und so interessant! Ich finde es toll wenn Menschen den Mut haben Sachen auszuprobieren und neues zu starten…da bin ich leider viel zu ängstlich dazu…noch…
    Bin gespannt was das neue Jahr bringt. ABer wir lesen uns auf jeden Fall 🙂
    Liebe Grüße,
    Lee

    1. Elke sagt:

      Liebe Lee,
      das klingt aber schon ein bisschen so, als würdest du gerne etwas anderes wagen… probiere es einfach mit kleinen Schritten. Es muss ja nicht immer gleich der Sprung in kalte unbekannte Gewässer sein.

  6. sehr schöner bericht über deinen bisherigen werdegang. sehr spannend! und ich finde es toll, dass du auch zum aufhören ermutigst. denn diesen weg zu gehen, ist manchmal schwerer als etwas neues anzufangen.
    hab noch eine schöne weihnachtszeit,
    herzliche grüße
    die frau s.

    1. Elke sagt:

      Liebe Frau S.
      vielen Dank. Du hast recht, aufhören ist oftmals schwieriger. Irgendwie hängt man doch an den alten Dingen, Gewohnheiten, Menschen…

  7. Ani Lorak sagt:

    Hallo. Auch ich freue mich schon auf das Nähcamp. Interessant über Deine Entwicklung zu lesen und ja ich habe oft genickt. 2016 soll ein Jahr der Veränderungen werden. Jobmässig nicht glücklich, Geld stimmt aber das Herz ‚ bin unausgelastet. Nähen ist mein Hobby, taste mich langsam ran und versuche mir Zeit zu geben und glücklicher zu werden… Ja. Durchhalten ist wichtig, aber zu erkennen, wann Schluss ist noch wichtiger. Ich wünsche Dir und Deinen Lieben ein schönes Weihnachtsfest, schöne Tage und einen tollen Abschluss des Jahres 2015! Schönen Start in 2016! Lieben Gruss

    1. Elke sagt:

      Ich finde es ja sehr spannend zu lesen, wer alles über Veränderungen nachdenkt. Vielleicht ist es auch ganz normal, dass man immer mal wieder den Wunsch nach Veränderung spürt. Wenn die großen Wünsche nicht gleich zu erfüllen sind kann man sich ja langsam herantasten. Dann drücke ich dir mal die Daumen, dass sich in 2016 wieder mehr Glück bei der Arbeit einfindet.

  8. Was bist du doch für eine coole Socke!
    Gerne wäre ich auch so konsequent wie du … da muss ich mir noch was von dir abgucken. Denn ich probiere auch sehr gern Neues aus, habe aber so meine Probleme mit dem Ziehen von Schlussstrichen.
    Liebe Grüße
    Anneliese

    1. Elke sagt:

      Ach, Anneliese, ich bin eine ganz normale Socke. Und was im nachhinein so konsequent aussieht war in dem Moment auch immer mit viel gedanklichem hin und her verbunden, glaube mir. Aber ich habe eben festgestellt, dass ich mich verzettele wenn ich keine Entscheidungen treffe. Ich muss mich immer noch dazu zwingen, aber es fällt mir schon leichter „Ja“ oder „Nein“ anstelle von „Vielleicht“ zu sagen.

  9. Maarika sagt:

    Puh, da musste ich doch tatsächlich ganz bis zu Ende lesen um mit Freude festzustellen, dass du nicht aufhörst zu bloggen. Yippey! Du hast mir einen ganz schönen Schrecken eingejagt! 🙂
    Ich mag deinen Blog sehr, mag die Veränderungen, die sich ergeben haben und bin auf weitere Entwicklungen sehr gespannt. Ich mag wie du an die Dinge herangehst und freu mich jetzt einfach auf 2016 mit Elle Puls!
    Dir eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Start ins neue Jahr,
    liebste Grüße,
    Maarika

    1. Elke sagt:

      Liebe Maarika,
      nein, ich freue mich doch auf das Bloggerjahr 2016! Nähcamp und Co. stehen doch in den Startlöchern. Vielen Dank für deinen Zuspruch.

  10. Liebe Elke, das ist ja mal spannend zu erfahren, was du so vor dem Nähen gemacht hast. Alle
    Achtung, dass du immer so flexibel gehandelt hast und jetzt wieder einen neuen Schritt wagst. Ich hätte gerne ein bisschen von deinem Mut und deiner Risikobereitschaft… Auf deinen Shop bin ich schon sehr gespannt! Ich drück dir die Daumen und wünsche dir ganz viel Erfolg!!! Und wenn du mal wieder Probenäherinnen brauchst, dann jederzeit gerne. Liebe Grüße von Claudia

    1. Elke sagt:

      Liebe Claudia,
      irgendwie hat doch jeder eine Geschichte von „vor dem Nähen“, oder? Ich habe mich auch sehr wohl gefühlt mit der Entscheidung von zu Hause zu arbeiten. Und tue es immer noch. So mutig wie es hier vielleicht erscheint bin ich auch nicht. Oftmals musste auch mein Mann einen Anstupser geben, wenn ich zu sehr gezögert habe.

  11. AC sagt:

    Hi. Ganz toller Bericht, super schöne Karten! Ich bin ja auch der Selbermacher und viele Freunde sagen, mach mehr daraus aber dafür ist es zu schlecht und der Markt zu groß! Viel Erfolg für 2016!
    liebe Grüße
    Ann Christin

    1. Elke sagt:

      Liebe Ann Christin,
      vielen Dank. Nur Mut! Und wenn du noch etwas verbessern kannst, dann arbeite daran.

  12. Annika sagt:

    Liebe Elke,
    mir ging’s wie Maarika. Auch ich hab erst mal ganz shcnell bis zum Ende gelesen um sicher zu gehen, dass du deinen Blog nicht aufhörst. Das wär wirklich ein Verlust, da dein Blog so toll ist. Deine ganzen Überlegungen kann ich sehr gut verstehen. Auch für mich wird in der Zukunft wohl eine wichtige Entscheidung anstehen, aber im Moment ist die Angst davor noch zu groß. Aber ist auf jedem Fall gut zu lesen, dass andere auch vor Umbrüchen stehen oder diese bereits gemeistert haben.
    Für deinen Shop wünsch ich dir jedenfalls alles Gute.
    Annika

    1. Elke sagt:

      Liebe Annika,
      keine Sorge, ich freue mich doch aufs Bloggen in 2016. Du hast recht, ich finde es auch gerade sehr interessant zu lesen, was ihr zu meinem Beitrag schreibt. So viele tragen sich mit dem Gedanken, sich verändern zu wollen. Ich drücke dir die Daumen, dass du die richtige Entscheidung triffst. Wenn es soweit ist, schreibst du dann darüber?

  13. Nähfrosch sagt:

    Na du hast ja auch schon so einiges durch!
    Ich finde es toll, dass du mal so darüber geschrieben hast. Ich stelle bzw. stellte mit Geburt von Sophia fest, dass im Leben doch nicht immer alles so geradlinig und geplant verläuft, wie man sich das zunächst vorstellt. Abi – Studieren – Promovieren – Kinder, aber bitte nur ganz kurz Elternzeit – Im Beruf arbeiten. Haha, soll ich mal lachen? Mit Geburt von der kleinen Hexe haben sich bei mir und meinem Mann ganz kräftig die Prioritäten verschoben. Da rückte die sogenannte „Karriere“ dermaßen in den Hintergrund und der Job wurde sowas von unwichtig obwohl doch vorher alles danach ausgerichtet war. Für uns war auf einmal die Familie der unumstrittene Mittelpunkt und alles andere sollte sich doch bitte bequem drum herum gruppieren. Bequem geht natürlich nicht und ausgetüftelt haben wir noch lange nicht alles. Fakt ist, ich bin *hust* immernoch in Elternzeit, koste zufällig nun die 3 Jahre von Sophia voll aus und dann kommt ja hoffentlich kurz vor ihrem 3. Geburtstag der Bauchzwerg zu uns und Muddi bleibt erst mal weiter daheim, spielt (unfähige) Hausfrau und näht vor sich hin. Und der Mann hat sich ja nun auch beruflich völlig umorientiert, weg vom promovierenden Dipl. Ing. hin zum recht erfolgreichen Hochzeitsfotografen! Ich bin gespannt, wo uns unser nun doch sehr verschlungener Weg noch so hinführt.
    Nochmal danke für deine Einblicke!!!
    Und sorry, ich kommentiere soooo wenig, aber ich lese wirklich ALLE Beiträge von dir!!! Ich verschlinge sie geradezu, auch wenn unsere Farbwelten und Tüddel-Liebhaberei unterschiedlicher nicht sein könnten. 😉
    Ich wünsche dir noch Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in alles was 2016 kommen mag!
    Liebe Grüße,
    Katja

    1. Elke sagt:

      Liebe Katja,
      jaaaaa, das kann ich nur unterschreiben. Man verändert sich schon durch die Kinder. Bei euch hat es sich das Berufsleben ja noch drastischer verändert dadurch, dass ihr beide ganz andere Richtungen eingeschlagen habt. Na da bin ich ja gespannt was dann nach der nächsten Geburt an Veränderungen hinzukommt, außer dass ihr dann zu viert seid.

  14. sprungfaden sagt:

    Liebe Elke,
    sehr spannend zu lesen und interessant, was Du schon gemacht hast. Den Mut mich selbstständig zu machen hätte ich glaube (aktuell) noch nicht. Aber immerhin habe ich jetzt meinen Blog ins Leben gerufen und schaue einfach mal, wohin das Nähen und das Leben mich so treibt. Deine kreative Ader ist auf alle Fälle wunderbar und ich wünsche Dir für Deinen eigenen Shop ganz viel Erfolg.
    Herzliche Grüße Tamara

  15. Elke sagt:

    Oh wie ‚klein die Welt‘ ist.
    Wie sehr ich die schönen Holzkarten schon angeschmachtet habe … hatte selber aber leider keinen Bedarf und meine Empfehlung an Freunde hatte leider nicht gefruchtet.
    Schöne Weihnachten!
    Lieber Gruß
    Elke

    1. Elke sagt:

      Liebe Elke,
      du bist schon die zweite, die meine Karten schon vorher kannte. Du hast recht, wie klein die Welt doch manchmal ist. Danke für deine Wünsche!
      Liebe Grüße,
      Elke

  16. Gri.t sagt:

    Liebe Elke, ich freue mich immer sehr über einen neuen Blogbericht von Dir (so doll wie auf keinen anderen); so kreativ wie du beim Handwerkeln bist, bist du auch beim Schreiben!
    Ich tue mir gerade sehr schwer bei einer „soll ich“ oder „soll ich nicht“ Entscheidung
    Lg grit

    1. Elke sagt:

      Liebe Grit,
      das ist ja ein lieber Kommentar. Vielen Dank! Du wirst dich bestimmt richtig entscheiden. Vielleicht magst du ja beim Nähcamp näher darüber berichten. Ich freue mich schon!

  17. JUDY sagt:

    Liebe Elke – ich bin ja erstaunt, was Du schon alles gemacht hast! Auch wenn es natürlich auch andere Phasen gab, kannst Du doch echt anpacken! Meinen Respekt hast Du!
    Alles Gute für alle neuen Ideen und Projekte!
    LG Judy

    1. Elke sagt:

      Liebe Judy,
      lieben Dank für deine Wünsche!

  18. Paola sagt:

    Liebe Elke,
    ein schöner Blogpost, der auch mir ein wenig aus der Seele spricht.

    Ich bin gespannt, was du im neuen Jahr raushaust.

    Herzliche Grüße
    Paola

  19. Daniela sagt:

    Hallo Elke,
    auch ich habe gerade ganz neugierig Deinen Eintrag gelesen…vorher bekam ich aber deinen newsletter mit dem Tutorial zum Thema „Streifenstoff“…da musste ich ja grinsen, denn die Hilfe kam zu spät. Ich hatte mir Stoff gekauft, um mir noch eine Bethioua zu nähen, leider missglückte mir der Zuschnitt und ich musste neuen Stoff kaufen. Aus dem falsch zugeschnittenen Stoff habe ich dann meiner Tochter eine Bethioua Teens genäht – die freute sich und ich weiß auch jetzt, wie es geht, da ich es ja zweimal versuchen musste/durfte! 😉
    Total interessant fand ich deinen Start mit den Holzkarten und während ich das las, überlegte ich zum 1000. mal, ob ich mich selber an einen Blog wagen sollte…Du hast ja Recht, man kann ja auch wieder aufhören! Trotzdem frage ich mich, interessieren sich andere für mein Leben? Wie geht so ein blog überhaupt? Ich hab noch keine website erstellt, bin aber computertechnisch auch nicht ganz auf den Kopf gefallen…Mache ich es oder mache ich es nicht? Schaffe ich es zwischen 3 Kindern, Haushalt, Arbeit…? Hach, ich überlege mal…;-)
    Dir wünsche ich ein erfolgreiches, gesundes und glückliches Jahr 2016!

  20. Silvia sagt:

    Ein toller, eindrucksvoller Bericht, auch wenn ich ihn heut erst lese ( 30.12.). Ich kann Dir nur Recht geben.
    Bethouia habe ich jetzt für Damen und für größere Kinder gekauft, mehr wird hier nicht mehr benötigt. ( und ich freu mich schon auf neue Schnitte von Dir ). Komm gut ins Neue Jahr und wir sehen uns dann in März, ich freu mich schon sehr.
    LG Silvi

  21. VILLA SEPIA sagt:

    Liebe Elke, einfach klasse, dieses ehrliches Bericht. Du bist so authentisch und dich selbst, so ganz ohne alles schöner darzustellen als es ist. Das mag ich an deinem Blog, an dir,… War mir schon bei den Videos (Stoffregal und Bethioua) aufgefallen…Toll! Gerne weiterso.
    LG, Frau Sepia.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.