Die Nähbloggerwelt auf der Überholspur – Danie von Prülla im Interview

Nachdem ich mich in der vergangenen Woche komplett rausgenommen habe aus dem Online-Leben bin ich jetzt wieder zurück mit neuer Energie. Vor dem Urlaub hatte ich verschiedene Nähbloggerinnen mit Fragen über den Wandel in unserer Szene bombardiert. Ich habe Frauen befragt, die Teil der Bloggerszene sind, jedoch alle einen anderen Blickwinkel darauf haben. Wir unterhalten uns darüber, wie sich die Szene verändert hat und möglicherweise verändern wird.

Überholspur

Man kann immer leicht „alten Zeiten“ hinterher trauern. Zeiten, in denen ein Blog noch ein kleines persönliches Reich war mit ganz lieben Followern, die immer ausführlich kommentiert haben.

Aber manches verschiebt sich mit der Zeit. Es gibt neue Plattformen auf denen der Austausch erleichtert und dem Trend zum schnellen Konsum von Informationen gerecht wird. Ich denke hier an Instagram, Snapchat und Co.

Wer vor 10 Jahren gesagt hat „Ich gehe nie zu Facebook“ und heute jeden Tag den Facebook Messenger nutzt, sowie regelmäßig den Feed checkt um zu sehen was es Neues gibt, weiß, dass es schwierig ist, sich den sozialen Medien zu entziehen. Manch einer beginnt damit „um zu kontrollieren, was die eigenen Kinder auf der Plattform treiben“ und kann sich zum Schluss selbst dem Sog nicht mehr entziehen.

Ich freue mich sehr, dass Danie vom Blog Prülla heute den Auftakt gibt und uns einen Einblick in ihre Gedanken zum Thema gibt.

1- Liebe Danie, du hast eine hohe Schlagzahl. Damit meine ich: du schreibst viele Blogposts, im Juni waren es 10, immer mit tollen Fotos. Damit ist es nicht getan. Im Vorfeld müssen die ganzen Teile, die du zeigst ja auch von dir genäht werden. Und auch damit ist es nicht getan, denn Stoffe wollen gewaschen, ausgewählt, zugeschnitten werden. Dazu bist du auch immer up-to-date bei Instagram und auf anderen sozialen Kanälen. Du gehst arbeiten, hast ein Kind, ein Haus, einen Mann. Und veröffentlichst immer wieder mal eigene Schnittmuster. Wie viel Arbeit das bedeutet weiß ich aus eigener Erfahrung. Das hört sich für mich an, als wenn bei dir keine Langeweile aufkommen kann. Was genau ist deine Motivation, deinen Blog und alles was dazu gehört so intensiv zu führen?

 Ja, das war wirklich viel den Monat und auch nicht von vorn herein so geplant. Da ich für lillestoff aus neuen Stoffen Designbeispiele nähe, orientiere ich mich mit dem Veröffentlichen des Posts an dem von lillestoff vorgesehenen Erscheinungstermin des Stoffes. Da kann es dann schon mal sein, dass ich Stoffe vernäht habe, von denen dann zwei gleichzeitig erscheinen, ohne dass das vorher absehbar war. Nähergebnis und Postveröffentlichung liegen manchmal schon zeitlich auseinander oder werden ganz spontan eingefügt, wie z.B. beim „Modal Bubbles“, den ich erst einen Tag vor dem Urlaub vernäht, auf dem Campingplatz fotografiert und dann gebloggt habe.

Tja, die Motivation zum Bloggen? Zu Beginn meiner Bloggerzeit war es eher die Suche nach Gleichgesinnten, weil mein Umfeld meine Begeisterung für Täschchen und erste schiefe Shirts nur bedingt geteilt hat. Die Suche nach Informationen und Tipps. Mittlerweile freue ich mich, auch andere zu inspirieren und zu ermutigen, es selbst zu versuchen.

 Mein Blog, meine Nähfertigkeiten, die Fotos und auch die Ebooks haben sich in den letzten Jahren kontinuierlich weiterentwickelt, auch meine Ansprüche an mich selbst.

Wie es mit jedem Handwerk wohl ist, lernt man nur durch Übung und Erfahrung. Und durch Rückmeldung, egal ob on- oder offline.

Ich habe viele Ideen im Kopf und erfreue mich jedes Mal wieder, wenn ich etwas selbst gefertigtes in den Händen halte, dass so geworden ist, wie ich es mir gewünscht habe. Natürlich könnte ich sagen, es reicht ja, wenn ich „nur“ nähe. Warum auch noch bloggen? Ich mag das einfach. Und Nähblogger können Näharbeit ganz anders wertschätzen. Eben weil sie aus eigener Erfahrung wissen, wie viel Arbeit und Zeit und eben auch Stolz in einem selbst gefertigten Kleidungsstück stecken.

 

 2- Überfordert dich das nicht manchmal? Auch dein Tag hat doch nur 24 Stunden. Man liest immer häufiger über das Thema „Bloggermüdigkeit“ oder „Blogger Burnout“ und ich kann auch nachvollziehen, dass man als Blogger irgendwann oder vielleicht auch immer wieder mal an einen Punkt kommt, an dem man sich und sein Tun hinterfragt. Wie geht es dir damit?

 Ja, über dieses Thema stolpert man immer wieder. Ein Blog macht viel Arbeit. Neublogger unterschätzen das, glaube ich, manchmal und Altblogger fühlen sich gezwungen ihrer Leserschaft durch gleichbleibend gute und häufige Posts gerecht zu werden.

Ich versuche, mich nicht von Statistiken meines Blogs leiten zu lassen und das zu präsentieren, worauf und wann ich Lust habe. Das klappt natürlich nicht immer, aber die Besucherzahlen machen mich nicht (mehr) rappelig. Die Pause in meinem Urlaub hat mir sehr gut getan und auch das Nähen hat mir viel weniger gefehlt, als ich dachte.

 Durch das Nähen von Designbeispielen für lillestoff und durch meine eigenen Ideen, die natürlich auch gern mit anderen Stoffen umgesetzt werden, ergibt sich automatisch eine recht hohe Postschlagzahl. Dabei hat das Stoffprobenähen Vor- aber auch Nachteile. Einerseits bekommt man Stoffe zugesandt und kann daraus nähen, was man möchte. Andererseits sind das nicht immer Stoffe, die man sich selbst ausgesucht hätte oder man bekommt einen Lieblingsstoff, der eigentlich erst mal 4 Monate zum Streicheln im Regal gelegen hätte. Der Abgabetermin für gute! Fotos beim Stoffhersteller ist oft nur wenige Tage nach Erhalt des Stoffes…

Das heißt also, Stoffe waschen und trocknen, Schnittmuster und Stoffgröße überprüfen, nähen, auf gutes Wetter und tolles Licht warten sowie eine passende Location für Fotos finden, Fotos bearbeiten, Post schreiben und mit Veröffentlichungstermin abpassen…

Ich mache das wahnsinnig gern, aber natürlich gibt es immer wieder Momente, wo ich mich frage, ob das alles sein muss. Im Moment passt das alles, vielleicht kommen aber auch mal Zeiten, wo mir das zu viel wird und ich etwas ändern muss.

 Mein Vollzeitjob findet fast ausschließlich am PC statt. Viel Schreiben, viel recherchieren und oft monatelange Arbeit, bis das Ergebnis steht. Und ein „wirklich fertig“ gibt es da selten.

Da habe ich beim Nähen einfach den „schnellen Erfolg“, etwas „Wirkliches“ in der Hand und das selbst gemacht. Wahrscheinlich stehe ich genau darum auf Nähprojekte, die ich an einem Abend fertig bekomme! Aufwendige Nähprojekte schiebe ich gern mal vor mir her, weil ich schlecht etwas weglegen kann, um es erst am nächsten Tag fertig zu stellen. Und schlafen muss ich natürlich auch…

Glücklicherweise habe ich einen Lieblingsmann, der mir sehr viel Spielraum für mein Hobby gibt. Er kocht wahnsinnig gern und kauft noch lieber ein, so dass mir zu Hause schon viel Zeit „geschenkt“ wird.

  

3- Du nähst viele Oberteile und Kleider, kunterbunt. Ich als eingefleischte „Ich-nähe-nur-was-ich-brauche-und-alles-muss-zusammenpassen-Näherin“ frage mich, wie du den Überblick in deinem Kleiderschrank behältst. Trägst du alle selbst genähten Kleidungsstücke oder gibt es noch andere Abnehmer? Ich meine mal gelesen zu haben, dass deine Schwester dir gerne mal etwas mopst. Bestimmt hast du auch Lieblingsstücke, die du immer wieder aus dem Schrank ziehst, oder? Welche wären das? 

 Deine Art zu nähen finde ich toll. Das lässt sich bei mir im Moment auf Grund der Stoffprobenäherei nicht umsetzen, zumal ich nicht entscheiden kann in welcher Menge und welche Stoffe ich überhaupt zum Vernähen bekomme. Ich versuche, alle Stoffe in meine Garderobe einzubinden. Mittlerweile bin ich um viele (Büro-)Kombinationen reicher und freue mich, morgens schnell gut angezogen zu sein.

Wenn ich mir Stoffe selber aussuche, entsprechen diese noch mehr meinen Farben und Mustern und ich versuche, viele Kombinationsmöglichkeiten mit vorhandenen Teilen zu schaffen.

 In unseren diesjährigen 4-wöchigen Urlaub habe ich z.B. lediglich 2 Kaufshirts und 2 Jeans mitgenommen, alles andere selbst genäht (ausgenommen Unterwäsche und Bikini ;-)). Im Urlaub wurde ich tatsächlich angesprochen, weil frau mein Kleid schon im Netz gesehen hatte. Wir haben einige Male gefachsimpelt, sehr lustig.

Ich finde es toll, dass mittlerweile ein Großteil meiner Garderobe selbst gemacht ist.

Leider kann ich schlecht Sachen aussortieren. Da sollte ich mir auch an dir mal ein Beispiel nehmen, aber ich habe auch fast 20 Jahre alte Jeans, die ich immer noch gern trage.

Was die Vielzahl meiner genähten Sachen, bedingt durch das Probenähen, angeht, so habe ich mittlerweile einen „Abnehmerkreis“, der gern meine Werke trägt und zwischendurch schon mal nachfragt, wann denn wieder eine Auswahl bereit stehen würde.

Meine Schwester schmökert mit Vorliebe durch meinen Kleiderschrank und trägt Sachen nach Hause. Die Nachbarin und einige Freundinnen machen Modenschau und gehen ebenfalls selten leer aus. Sehr lustige Nachmittage oder Abende, kann ich dir sagen. Es gibt bei mir ganz sicher nur wenige Sachen, die als Schrankleiche enden. Notfalls wird ein Teil zerschnitten und eine Kinderbuxe draus gemacht.

 Und ich habe natürlich auch Lieblingsstücke, die einmal öfter getragen werden. In Dauerschleife gehören auf jeden Fall diese und diese jErika dazu.

Zur wärmeren Jahreszeit schlüpfe ich unheimlich gern in diese FrauSelmaUnd von den vielen FrauAikos ist diese ein Dauerbrenner. 

Das ich gerne nähbastel sieht man ja auch an den vielen gebastelten Hosen, an den Variationen verschiedenster Schnitte in meinem Blog, in meinen Tutorials und natürlich in meinen Ebooks.

 Wenn ich das Stoffprobenähen irgendwann mal einstelle, wird die Anzahl genähter Kleidungsstücke sicher auch wieder kleiner. Hmmm, nee, wahrscheinlich nicht, ich habe noch viel zu viele Ideen, die umgesetzt werden möchten!

 

4- Welche Veränderungen in der Nähbloggerwelt nimmst du wahr und was denkst du darüber?

Puuuhh… ich habe 2012 gleich zu Beginn meiner Nähleidenschaft mit dem Bloggen begonnen. Gefühlt gab es viel weniger Blogs. Ob das tatsächlich so ist oder ich nur in meiner kleinen Anfängerwelt gefangen war, kann ich nicht sagen. Mittlerweile scheint aber alles irgendwie schneller und teilweise ruppiger zu werden.  Ich habe das Gefühl, der Ton wird schärfer und oft auch von Neid geprägt. Das finde ich sehr schade. Ich glaube, dass wir alle sehr viel Platz im WWW haben. Jeder sollte seine Möglichkeiten haben und ein fairer Umgang sollte selbstverständlich sein. Nadine von fussellines blog hat das neulich perfekt zusammengefasst: „Hinter jedem Blog steckt ein Mensch und in jedem Blogger ein Gleichgesinnter (Manchmal habe ich das Gefühl, dass dies vergessen wird). Wir sollten uns Leserzahlen, Kooperationen und „schneller, höher, besser“ zum Trotz öfter daran erinnern, dass wir miteinander und nicht gegeneinander bloggen!“.

Mit Instagram und Co. ist die Nähbloggerwelt auf die Überholspur gegangen.
Hier schnell gucken, da Herzchen verteilen, weiterscrollen zum Nächsten, Kommentar oder Smiley im Daumenmodus. Ich nehme mich davon gar nicht aus! Bietet doch gerade Instagram einen herrlichen Überblick – über die Welt, die man zeigen will!! Instagram bietet den schnellen Austausch. Das finde ich toll. Ein Nähprojekt kann so ganz schnell von einer Vielzahl von Gleichgesinnten kommentiert  werden. Vielleicht ist die Kommentarfunktion bei Instagram der neue schnelle Ersatz für Kommentare auf dem Blog? Und der Blog „nur“ eine Weiterführung des Teasers bei Instagram für die ganz Interessierten…?

 Die Bloggerwelt bietet neben den ganzen Ideen, Tipps, Anleitungen noch mehr. Eben nicht nur (unpersönliche) Kommentare oder Doppelklickherzen, sondern echte liebenswerte Personen. Und das finde ich so großartig. Mein erstes Bloggertreffen war das lillestofffestival im letzten Jahr. Die Leute aus der Probenähgruppe persönlich zu treffen, Kurse zu geben und viele Nähbegeisterte dort zu treffen, war großartig (und ich manches Mal ziemlich überfordert, Gesichter zuzuordnen!!). Oder unsere missionundercover, die aus einer Idee auf Insta gewachsen ist und zu einem großartigen lustigen Chat von sechs Mädels (und neuen Nähmaschinen) geführt hat.

Im April 2016 war ich in Rostock zu einem kleineren Nähtreffen von Nähbloggern und Nähfreunden (ohne Blog). Das Treffen war so herzlich, die Atmosphäre über alle drei Tage so entspannt und freundlich, als ob man sich schon ewig kennen würde (ohne das das tatsächlich bei den meisten der Fall war!). DAS ist für mich das Schönste am Bloggen. Der Kontakt untereinander, der irgendwann über das Nähen hinausgeht und manchmal in Freundschaften mündet.

 Es ist auch klar, das man nicht allen Blogs und Personen gerecht werden kann. Das ist schade, liegt aber in der Natur der Sache, dass kaum jemand Zeit hat, sich den ganzen Tag durch die Bloggerwelt zu lesen. Linkparties sind da nach wie vor eine tolle Sache, um andere Blogs zu entdecken.

Ich fand die Zeiten mit dem Google-Reader total praktisch. Neue Posts meiner abonnierten Blogs wurden mir angezeigt und ich hatte sie damit sofort im Blick. Mit bloglovin bin ich immer noch nicht so richtig warm und muss mich unbedingt mal mehr damit befassen und weitere bislang über Instagram verfolgte Blogs einpflegen.

Meine Prülla-Facebookseite hat mir tatsächlich erst Annelie von Ahoi beim lillefestival 2015 eingerichtet. Bis dahin war ich der Meinung, dass FB „out“ wäre und ich den Traffic von dort auf meine Blogseite nicht zusätzlich bräuchte… Tja, was soll ich sagen. Ich bin immer noch kein Facebook-Fan und halte mich dort immer recht kurz, merke jedoch auch, dass viele Facebook als Blogersatz oder -alternative nutzen und dort ihre Werke vernetzen bzw. von dort auf meinen Blog kommen.

Snapchat und twitter erschließen sich mir tatsächlich nicht und ganz ehrlich, ich will einfach nicht noch mehr Zeit auf weiteren Kommunikationskanälen verbringen als bislang, denn diese müssen dann ja auch gepflegt werden.

Ich werde mich weiter durch Instagram scrollen, gerne Herzen und Kommentare mit Smileys verteilen, mich zum Blog weiterklicken und versuchen, auch dort den ein oder anderen Kommentar zu hinterlassen. Schließlich freue ich mich genauso wie zu Beginn meines Blogs jedes mal über hinterlassene Kommentare und irgendwie misst man damit ja auch seinen persönlichen Blogerfolg, oder? Schulterklopfen online sozusagen 😉

Eine kleine Empfehlung oder Anregung habe ich aus den Bloggertreffen mitgenommen: macht Nähpartys! Ob zu zweit oder mit dreißig Leuten, egal. Online z. B. als Insta-Sewalong oder offline zu Hause, in der Ferienwohnung, im Tagungsraum eines Hotels… Das ist lustig und man lernt immer dazu. Und es ist eben einfach doch persönlicher!

Das Wichtigste überhaupt ist aber der Spaß. Spaß am Nähen, Spaß am Bloggen. In erster Linie für mich selbst und ganz am Ende freue ich mich natürlich sehr, wenn das, was ich mache, auch anderen gefällt.

  

5- Dürfen wir mal einen Blick in dein Nähzimmer werfen? Was ist dir dort am wichtigsten?

Am wichtigsten ist der Platz, alle drei Maschinen nebeneinander stehen zu haben und die Möglichkeit, mich auch mal zwischendurch 10 Minuten ran zu setzen oder eben auch alles liegen zu lassen und die Tür hinter bzw. vor dem Chaos zu schließen.

Momentan ist alles irgendwie zusammengestückelt und ich träume von einem großen hellen Raum mit Zuschneidetisch. Aber ich bin sehr froh, unser Gästezimmer so weit vereinnahmen zu können und nicht immer alles verstauen oder räumen zu müssen.

Erst im letzten Winter habe ich mir 2 Tageslichtlampen gekauft und mich geärgert, dass ich da nicht früher drauf gekommen bin, schließlich nähe ich hauptsächlich abends. Das Licht ist nicht schön, aber zum Arbeiten perfekt.

Ansonsten gibt es ganz viele kleine und große Nähhelferlein.  Am wichtigsten ist mir, alles recht schnell griffbereit zu haben. Mein Fuhrpark an Nähmaschinen ermöglicht es mir, schnell und präzise zu nähen und weder die Ovi noch die Covermaschine möchte ich wieder hergeben.

 Pruella_Naehzimmer

Pruella_Naehzimmer3

Pruella_Naehzimmer2

 

6- Du hast einen erfolgreichen Dawanda Shop mit 5 Ebooks (3 für Frauen, 2 für Männer). Dürfen wir uns auf weitere Ebooks freuen?

Ideen sind auf jeden Fall vorhanden. Ein Jumpsuit-Baukasten ist für das nächste Jahr angedacht, da habe ich mich für den Urlaub schon reichlich benäht, aber mit dem Schnittmuster bin ich für dieses Jahr einfach zu spät. Und eine Hose sollte es ja immer noch geben, ehrlicherweise bin ich da aber noch nicht weiter.

 

7- Magst du uns 3 Instagram Accounts empfehlen, die dir am Herzen liegen?

 (gaaaanz schwierig!!!)  

anlukaa, weil ich ihren Stil toll finde

 goldmarie, genau mein Ding 😉

 queen_of_village, eine herrlich ehrliche Quasselstrippe mit hashtagmanie 🙂 Und was ganz anderes als Nähen

Liebe Danie, du hast so recht damit, dass das Bloggen und Nähen kein Wettkampf ist sondern für die meisten Hobby und für manche ein Geschäft und dass Platz genug für alle ist. Jeder hat doch seine eigene Herangehensweise an das Thema und spricht damit eine etwas andere Leserschaft an.

Ich denke auch, dass mittlerweile viele Kommentare, die früher unter einem Blogpost gelandet sind heute bei Instagram oder Facebook hinterlassen werden. Sicherlich, weil viele mittlerweile auf dem Smartphone lesen und kommentieren. Ich finde bei vielen Blogs die Kommentarfunktion per Handy auch eher umständlich, vor allem wenn ich als WordPress Blogger bei Blogspot Bloggern kommentieren will.

Vielen Dank für dieses inspirierende Interview und alles Gute für deine Näh- und Schnittprojekte!

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28 thoughts on “Die Nähbloggerwelt auf der Überholspur – Danie von Prülla im Interview

  1. Ihr Lieben, da muss ich direkt kommentieren! 🙂
    Tolle Interview-Reihe, bin gespannt was noch folgt! Deine Antworten, Danie, kann ich so gut nachvollziehen! Ich blogge selbst er seit Anfang des Jahres. Das Post-Tempo der Anfangszeit kann ich nicht aufrecht erhalten. Da musste ich schon erstmal den Druck rausnehmen, dass davon auch meine Bloggerwelt nicht untergeht… 😉
    Und mit den Kommentaren gehts mir ähnlich! Ich freue mich rießig über jeden Kommentar. Facebook habe ich bisher absolut umschifft, da bin ich auch privat nicht vertreten. Das ist schade, weil das oft auch bedeutet, bei Probenähen außen vor zu sein! Auf Instagram bin ich gerne unterwegs, liegt mir mehr als Fb. Allerdings finde ich es tatsächlich schade, dass viele Kommentare „schnell“ über Instagram kommen und der Klick zum Blog (dem eigentlichen „Baby“) ausbleibt. Dabei schlägt mein Herz eigentlich absolut fürs Bloggen, das war ohne Facebook mein Start in die Nähwelt! Eure beiden Blogs gehören übrigens schon lange in mein Repertoire was ich regelmäßig lese und ich bemühe mich auch zu kommentieren! Da wäre eine bessere Vereinbarkeit von Kommentaren echt toll, hier gehts mir nämlich wie dir, Elke, bei WordPress-Blogs finde ich das kommentieren als Blogger-Nutzer umständlicher! Aber Spaß macht es trotzdem… 🙂
    Liebe Grüße Julia

    1. Liebe Julia,
      das mit Facebook stimmt. Ich hatte auch schon einige Bewerberinnen für Probenähen, die ich enttäuschen musste, weil sie nicht bei Facebook sind. In der letzten Runde waren auch zwei Frauen per Email dabei. Das funktioniert an sich auch, ist aber deutlich aufwändiger und die Näherinnen sind dann einfach nicht auf dem neuesten Stand, wenn es Änderungen oder hilfreiche Kommentare in der Facebook Gruppe gibt. Ich bin immer auf der Suche nach einem passenden Tool. Die Kommentarfunktion ist bei Instagram einfach so einfach und es kommen immer mehr Leute aus der Szene zu Instagram, so dass es sich schon so anfühlt wie Danie es sagt. Für viele ist der Kommentar bei Instagram der Ersatz für die früheren Kommentare im Blog, einfach auch, weil man immer mehr über mobile Geräte macht. Fürs Bloggen braucht man echt Ausdauer und darf sich nicht so leicht entmutigen lassen. Ich wünsche dir viel Erfolg mit deinem neuen Blog!

      1. Fürs Zusammenarbeiten in Gruppen kann ich Slack sehr empfehlen. Das funktioniert sehr intuitiv, man kann auch Bilder zeigen und kommentieren und Dateien anhängen. Wir benutzen das für die Organisation des MeMadeMittwoch, hat sich sehr bewährt.

  2. Ein schönes Interview, in dem mir vieles aus dem Herzen spricht. Ich bin nur wegen Probenähen doch zu fb gegangen, aber ich bleibe beim Lesen der Blogs – das mag ich sehr und ich bin immer auf der Suche nach Gleichgesinnten, mit denen man sich in echt treffen und gemeinsam nähen kann. LG Ingrid, die deinen Blog sehr mag!

    1. Liebe Ingrid, danke! Gerade über die Bloggerszene findet man so schnell Anschluss, oder? Und auf einmal ist ein einsames Hobby ein gemeinsames Hobby.

  3. Tolle Idee Elke!!
    Tolles Interview!!!
    Dani „verfolge“ ich auch schon seit längerem. 😉 Macht weiter so und habt weiter Spaß!!!!
    Ich „verfolge“ Euch weiter und freue mich auf Eure Bereicherungen!!!
    Eure Blogs lese ich gerne … und Instagram ist für mich für das Up-date zwischendurch unentbehrlich beim meinem „Alltagswahnsinn“.
    Macht bitte so weiter … Ihr bereitet mir große Freude mit Euren Blogs!!!
    Ganz herzliche Grüße
    Wanda (ohne blog) 😉

    1. Hi Wanda,
      wir freuen uns natürlich so einen netten Kommentar zu lesen. Insta macht es wirklich leicht, Inspiration zu finden und am Ball zu bleiben.

  4. Ich hab mich heute morgen noch extrem gewundert, wo auf Instagram innerhalb weniger Stunden so viele Follower hergekommen sind, mich hatte keiner verlinkt oder so. Jetzt beim zweiten Kaffee und meiner täglichen Blogrunde weiß ich es 😉
    Da du, liebe Danie, das allerallerallererste Nähblog warst, das ich gelesen habe, noch LANGE bevor ich überhaupt selbst auch nur ans Nähen gedacht habe (das kam viel später und auch mehr zufällig, zu dem Zeitpunkt hatte ich schon gar keine Nähblogs mehr auf dem Schirm und musste erst mal wieder suchen gehen), finde es ich toll, hier einen Blick hinter die Kulissen zu bekommen. Und fast noch toller, dass ich dir eine Erwähnung wert war 😀

  5. Liebe Elke, liebe Danie,
    Ein toller Beitrag mit so vielen Aussagen, die ich auch unterstreichen würde. Ich fühle mich ja immer noch als junger Blogger, bin ich doch erst seit knapp einem Jahr dabei und kenne diese Blogosphäre nur so, habe mich aber auch schon oft über die unterschiedlichsten Kommentarfunktionen geärgert und denke , ein paar Worte bei Instagram zeigen ja auch die Aufmerksamkeit . Dabei ist es viel höflicher und schöner ein paar wohlformulierte Sätze auf dem Blog zu hinterlassen. Ich habe mir eurem Beitrag gesichert und werde ihn bestimmt gern noch einmal lessen und vor allem bin ich gespannt auf die weiteren Interviews, Meinungen und Ansichten .
    Liebe Grüße Kirsten

    1. Liebe Kirsten,
      ich finde auch, dass ein Kommentar unter einem Blogpost meistens mit mehr Überlegung geschrieben wird und ich finde er ist weniger vergänglich als bei Instagram oder Facebook, weil dort der Feed so schnell erneuert wird und alles was älter als ein paar Stunden ist quasi „verschwindet“.

  6. Tolles Interview!!
    Liebe Elke, Du triffst mit Deinen Ideen immer wieder den Nerv.
    Ich blogge eigentlich nur zum Spaß und um mich mit Gleichgesinnten auszutauschen und von ihnen inspirieren zu lassen. Ich schreibe gerne Posts, aber nur, wenn ich Zeit und Lust dazu habe. Oft habe ich schon gedacht, ich müsste öfter schreiben, aber ich will nicht, dass es zum Muss und damit stressig wird. Dann macht es mir vielleicht keinen Spaß mehr. Ich versuche mich mit meiner Bloggerei auszudrücken und bin immer gespannt wie das ankommt. Diese direkte Interaktion ist für mich der Reiz am Bloggen. Am meisten Spaß machen mir die Sew-Alongs! Da ist der Austausch sehr rege, man wird quasi mitgerissen von der gemeinsamen Energie und es gibt einen groben Zeitplan, an dem man sich entlanghangeln kann. Und ein gemeinsames Thema. Es ist immer sehr spannend, wie jede Einzelne das am Ende interpretiert. Sehr inspirierend. Dadurch habe ich schon viele tolle Blogs, unter anderem auch Deinen, liebe Elke, kennengelernt.
    Ich bin auf Facebook, Pinterest, Twitter und Instagram unterwegs. Letzteres ist mir als unmittelbarstes Austauschmedium am allerliebsten. Und ich denke auch, das es daran liegt, dass es auf dem Smartphone am besten funktioniert. Ich arbeite auch gerne mit #hashtags. Ich finde es nur schade, dass man keine Direktverlinkung zum Blog eintragen kann. Allerdings lese ich die Blogposts lieber auf einem großen Bildschirm, weil meine Leseaugen nicht mehr die besten sind. Was ich bei Instagram noch sehr cool finde, ist die Internationalität. Ich finde es immer total interessant, wer da auf HERZ klickt oder kommentiert. Spannende Instagramer aus aller Nähwelt. Echt cool finde ich das!!
    Pinterest mag ich total gerne als Sammel-und Inspirationsquelle, weniger zum Austauschen. Und Facebook ist für mich als Nachrichtenquelle interessant. Dort habe ich viele Seiten abbonniert und finde oft mal eine interessante Idee oder Info. Ich selbst verlinke hier natürlich meine Blogartikel.
    Twitter ist nicht so meins. Da kann man nicht soviel schreiben. 😉
    Ich bewundere jede/jeden, die/der es schafft ganz regelmäßig Artikel zu posten und immer wieder etwas Interessantes als Thema zu finden. Wichtig ist es aber doch, sich immer wieder bewusst zu machen, warum man etwas tut.
    So lange es Spaß macht, bringt es auch anderen Spaß. Ich werde durch das Lesen anderer Posts und anschauen, der Fotos, immer motiviert, doch das eine oder andere auch mal auszuprobieren. Das ist echt toll! Vor allem, wenn ich etwas gerne nähen möchte und ich nicht rantraue, kriege ich oft einen Schubser, mich an die Nähmaschine zu setzten und profitiere dabei von der Erfahrung einer Nähschwester!
    Uii, das ist hier ja schon fast ein eigener Post geworden. Danke für das interessante Thema. Ich bin sehr gespannt auf die nächsten Interviews.
    LG Griselda K

    1. Liebe Griselda,
      wow, danke für deinen ausführlichen Kommentar. Ja, jede Plattform sein pro und contra und hat ihren eigenen Schwerpunkt. Ich glaube in der Nähwelt ist Instagram auch so stark im Kommen, weil es den schnellen Austausch zu Nähprojekten ermöglicht. Das ist einfach super. Sew-Alongs finde ich auch ein super Konzept, aber meistens bin ich zu ungeduldig um ein Projekt über Wochen hinzuziehen.

  7. Was für eine grandiose Idee für eine Interviewreihe und was für ein spannendes Interview!

    Ich habe selbst erst vor ganz, ganz kurzem begonnen zu bloggen (nach langem Zögern) und es ist wirklich mehr als toll von den Erfahrungen anderer Blogger profitieren zu können.

    Und es ist zudem beruhigend zu lesen, dass auch bei euch gewisse Bedenken gegenüber Instagram und Facebook (und Twitter und Snapchat) bestehen – bis dato habe ich nämlich viele Nähblogger als absolute Social-Media-Experten wahrgenommen, die natürlicherweise, quasi seit Geburt, das Bespielen sämtlicher Kanäle beherrschen 😉 …
    Ist denn diese enorme Geschwindigkeit auf diesen Kanälen nicht auch teils beängstigend für euch?

    Vielen Dank jedenfalls für diesen sehr interessanten Einblick – jetzt freu ich mich gleich noch mehr auf das nächste Interview!

    Viele liebe Grüße, Sophie

    1. Liebe Sophie,
      die Geschwindigkeit ist relativ. Es ist ja auch immer die Frage, auf welche Geschwindigkeit man sich ein lässt und ob man Gas geben möchte oder gemütlich vor sich hin tuckeln möchte. Wenn ich einen Blogpost vorbereite gehört das Fotografieren ja meist mit dazu und dabei fällt ja immer ein Bild für Instagram und Co. ab. Social-Media-Experten… hihi. Schön wäre es, aber man kann in so vieles hineinwachsen. Aber man wird auch nicht mit allem gleichermaßen warm, wie Danie auch zu Snapchat und Twitter schreibt. Ich habe zum Beispiel seit Jahren einen Twitter Account und in der Zeit wahrscheinlich 10 Tweets geschrieben. Viel Erfolg für dein Blogprojekt!

  8. Hallo ihr Beiden,
    noch immer bin ich ganz hin und weg von den tollen Interview von Danie und dir. Vieles spricht mir aus dem herzen, gerade weil ich erst mit Instagram vor ca. 15 Monaten und mit meinem Blog vor ca. 10 Monaten begonnen habe.
    Inspiriert und neugierig habe ich das alles begonnen und es ist nicht immer einfach. Ich habe so viel dazu gelernt, vor allem was das nähen betrifft.
    Wo ich Danie, die mit zu meinen ersten Blogabonenten gehört hat, nur recht geben kann ist, dass ich sehr viel nette Leute gerade auf Insta kennengelernt habe……natürlich virtuell. Trotzdem sind mir einige richtig ans Herz gewachsen. Noch in einem Punkt gebe ich Danie recht. Vor dieser Internetzeit hatte ich zwei Nähkurse gesucht. Ich kann nur bestätigen, dass ich gerade in den letzten Monaten bei verschiedenen Sewalong wesentlich mehr gelernt habe und vor allem Dinge genäht habe, an die ich mich so wahrscheinlich noch nicht getraut hätte.
    Ebenso liebe Elke, sind deine Umfragen oder solche Interviews z. B. auch ein toller Beitrag in dieser Bloggerwelt die ich gerne lese.
    Also ihr Beiden, ich finde es super was ihr leistet und ich werde weiterhin eure Beiträge verfolgen.
    Liebe Grüße
    Martina

  9. Liebe Elke, vielen vielen Dank für dieses Interview. Ich habe mir vorher gar nicht so viele Gedanken über mein Tun hier im Netz gemacht. Deine Fragen waren ein toller Anstupser, ganz positiv. Ich hoffe, dass wir alle noch lange auf dieser kreativen Welle schwimmen und den Austausch und das Mit- nicht Gegeneinander genießen.
    Ich freue mich riesig über die Kommentare hier und bin gespannt auf die nächsten Interviews.
    Liebe Grüße Danie

  10. Hach, liebe Elke, was für ein toller Start in eine Reihe, die mich wirklich auch sehr interessiert und die ich vor allem sehr wichtig finde. „Nähblogger auf der Überholspur“ trifft es super. Aus eigener Erfahrung und auch aus Gesprächen mit Bloggerkolleginnen weiß ich, dass es manchmal sogar stressen kann, im Reader einen neuen Post nach dem anderen zu sehen, während man selbst gerade (gefühlt) lange nichts mehr bloggen oder nähen konnte. Dabei wird vergessen, dass die anderen ihre Posts nicht deswegen veröffentlichen, weil sie uns damit stressen wollen, sondern inspirieren. Der Stress entsteht einfach nur im eigenen Kopf. Jeder hat sein eigenes Tempo: seine eigenen Lebensumstände und Prioritäten, die es ihm ermöglichen, öfter oder eben weniger oft zu bloggen, zu nähen oder was auch immer. Die Bloggerwelt ist keine Wettbewerbsarena, sondern, wie Dani es so schön sagt, ein Ort an dem jeder einen Platz hat. Sein eigenes Tempo nicht zu akzeptieren und immer nur zu versuchen mitzuhalten oder besser zu sein, kann dauerhaft einfach nur zu Frust führen. Deswegen finde ich solche Blicke hinter die Kulissen sehr sehr wichtig! Danke Dir dafür! Ich bin sehr gespannt auf die weiteren Posts! Viele liebe Grüße aus Köln, Selmin

  11. Liebe Elke, wieder mal eine tolle Idee.
    Auch ich habe durch die Blogger und Instagram Welt viele Menschen getroffen die mich (fast) täglich begleiten…
    Liebe Danie, danke für deine Gedanken, ein sehr schönes Interview.
    Liebe Grüsse
    Anke

  12. Wow, liebe Elke, was für eine tolle Idee mit den Interviews und ein wundervoll informativer Interviewpartner als Auftakt! Danie’s Prülla-Blog ist einer meiner Favoriten – neben deinem, Madebymiri, Emilea, Jomastyle und Rehgeschwister. Ich bin begeistert von eurer Arbeit und klicke (neu)gierig mehrmals die Woche bei euch rein – und verteile in meinem Begeisterungsrausch dann gern individuell Links auf eure Projekte an meine kreativen aber bisher noch nicht so intensiv Blog-verfolgenden Freundinnen . Ich hab schon so viel Neues durch euch kennengelernt, dabei ist es noch kein dreiviertel Jahr her, dass ich auf der Suche nach Informationen über Coverlock-Maschinen auf Miri’s #missionundercover und darüber auf eure wunderbare Blogger-Welt aufmerksam wurde.
    „Wie machen die dass alle bloß, neben Familie, Beruf und nähen auch noch die Zeit für fotografieren und pflegen ihrer Blogs, Instagram und Co. zu finden?“ hab ich mich dauernd schon gefragt. Danke, Elke, deine Interviewreihe klärt auch diese Frage auf.
    Euch allen ein HERZLICHES DANKESCHÖN, dass ihr euch die Zeit nehmt, eure Kreativität öffentlich zu teilen und damit viele Menschen (wieder) zum Nähen und kreativ sein zu inspirieren. Sicher bin ich auch nicht die einzige, die euch um eure gemeinsamen Sewalongs und Nähtreffen schon so’n bisschen beneidet .

    Dies hier ist mein erster Blog-Kommentar, liebe Elke. Warum? Nun, die Kommentare sind – oder ist das von mir nur so gefühlt? – fast ausnahmslos von Bloggern und klingen oft, als wenn ihr euch alle untereinander kennt. Und ich… hmmm… ich entspreche zu ca. 90% deiner im März ermittelten typischen Elle-Puls-Leserin (bin jedoch Nordhessin und nähe bereits seit über 30 Jahren) was bedeutet, ich schreibe selbst keinen Blog.
    Auf Instagram bin ich registriert, aber auch „nur peeper“. Insta gibt mir jedoch eher das Gefühl, auch kommentieren zu dürfen, wenn ich es selbst nicht pflege. Also klicke ich hier gerne mal das Herz für „mag ich“, um euch meine Begeisterung wissen zu lassen und somit nicht völlig „stumm“ eure Mühe zu genießen .
    Ich bin gespannt, wer dein nächster Interviewpartner ist.

    Liebe Grüße
    Marina

    1. Ach, Marina, du bist ja süß!!!! Kommentiere ruhig öfter die Blogs, solche Texte mag jede! Ganz viele der Blogger kennen sich ja gar nicht persönlich, auch wenn das so klingen mag. Aber #nähenverbindet halt. Ob mit Blog oder ohne. Und wenn man sich dann doch trifft, dann ist das einfach herrlich.
      Ganz lieben Dank für deine Gedanken und liebe Grüße, Danie

  13. Ich kann ganz vielen Aussagen zustimmen, Danie – auch ich habe nach dem Ende von google reader keinen guten Ersatz gefunden, und damit wurde es (gefühlt) komplizierter, die Nähblogs zu verfolgen, und das trug vielleicht zu dem Gefühl bei, die Nähbloggerszene sei so viel unübersichtlicher geworden. Interessant finde ich auch, dass ihr facebook nicht gerade mit Begeisterung nutzt, das hätte ich nicht gedacht.
    Und bei Instagram verpasse ich gerade eine Party, oder?

    Danke, Elke, für diese spannende Interviewreihe!

    1. Ja, irgendwie ist das manchmal echt eine kleine Party bei Instagram. Das bringt wirklich Spaß, ist spontan und wenn man mal Hilfe braucht findet sich auch immer jemand, der was weiß oder trösten kann.

  14. Eine interessante Reihe, die ich jetzt zum größten Teil gelesen habe, weil ich diese reinen Nähblogs schon seit Beginn an lese.
    Ich selbst habe 2012 dann mit einem eigenen Blog gestartet ( Hauptthema Nähen ), habe diesen Pfad dann nach und nach verlassen und poste inzwischen auf ganz vielen anderen Interessensgebieten bis hin zu Politik & gesellschaftlichen Fragen und kann mich über einen Zuwachs an Lesern nicht beklagen. Die Nähbloggerszene ist mir zu sehr zu einer einzigen Verkaufsplattform verkommen. Das spricht mich nicht mehr an. Und nur schöne Bildchen reichen mir nicht mehr. Und das Feedback lässt inzwischen auch sehr zu wünschen übrig.
    LG
    Astrid

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