#klarheitimschrank: Status Quo | Warum es Sinn macht, Outfits zu dokumentieren

Outfits_dokumentieren

Warum es Sinn macht, Outfits zu dokumentieren habe ich gerade wieder gemerkt. Der Blick in den Spiegel ist ein anderer als der auf ein Foto. Der Blick auf ein Foto ist objektiver und ermöglicht es uns, Outfits direkt miteinander zu vergleichen. Ich habe übrigens den Plan für die Blog-Serie „Klarheit im Kleiderschrank“ geändert. Wenn man einen Weg sucht, braucht man einen Ausgangspunkt und ein Ziel. Deswegen starten wir heute mit unserem Ausgangspunkt, dem Status Quo in unseren Kleiderschränken. Erst wenn wir wissen, wo wir stehen, kann es weitergehen, dann können wir ein Ziel formulieren.

Das mit den Outfitfotos ist mir letztens wieder in einer Umkleidekabine aufgefallen. Ich hatte ein langes T-Shirtkleid anprobiert, das mir auf dem Bügel sehr gut gefallen hat. Im Spiegel gefiel es mir auch gut, bis ich ein Selfie gemacht habe. Hmm, sah nicht so gut aus wie im Spiegel. Ich bin dann erst mal raus aus dem Laden um das sacken zu lassen, denn das Kleid war teuer. Da wollte ich keinen Fehlkauf riskieren. Ich habe mir in Ruhe das Foto angeschaut und die Entscheidung getroffen, das Kleid nicht zu kaufen. Es war zu kurz und betonte meine Hüfte ganz merkwürdig.

Ja, ich weiß, ich hätte das Kleid kaufen können, weil ich mir darin im Spiegel gefallen habe. Aber nach der anfänglichen Euphorie hätte mich zumindest der zu kurze Saum gestört und ich hätte das Kleid nicht getragen. Für mich ist das mit den Selfies sozusagen noch ein zusätzliches Analysetool. Du darfst auch gerne die Augen verdrehen, wenn dir das alles zu unspontan ist, was ich hier schreibe. Aber so ticke ich nun mal.

Status Quo: Outfits dokumentieren

Alltagsoutfits für 8-10 Tage auf Fotos festzuhalten, hilft dir dabei, einen Überblick über deinen aktuellen Stil zu bekommen. Das geht digital super, aber ausgedruckt ist die Wirkung nochmal stärker und so zum Anfassen macht es einfach mehr Spaß. Meine Familie hat auch gleich noch ihren Senf dazu gegeben, ob ich wollte oder nicht. Tatsächlich war es interessant, was die Kinder gesagt haben und welches Outfit ihnen am besten gefällt.

Mit den Fotos kann man auch noch mehr machen. An den Kleiderschrank kleben, Moodboard, Freunden zeigen, … oder in deine Stilmappe kleben. Mir kommen viele Ideen erst beim Schreiben, so geschehen mit der Stilmappe, die du dir hier herunterladen kannst. Diese Seiten kannst du dir ausdrucken und sie werden dich durch die nächsten Tage führen.

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Mein Status Quo

Jetzt folgen meine Outfits der letzten Tage. Ich habe natürlich noch einiges mehr im Schrank, aber diese Sachen ziehe ich wirklich häufig an und zeigen glaube ich schon ganz gut, wie ich „so rumlaufe“, wobei diese Sammlung jetzt schon sehr rosalastig geworden ist. In der Regel streue ich noch mehr weiß und grau ein. Ich habe mir Mühe gegeben, dass die Fotos blogtauglich werden, aber im Prinzip reicht ein schnelles Handyfoto jeden Morgen, Hauptsache man erkennt alles.

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Welches Outfit gefällt dir am besten und warum?

Das habe ich meinen Mann gefragt und erwartet, dass er, wie immer, schnell und eindeutig antwortet. Nichts dergleichen! Er konnte sich nicht entscheiden, weil ihm alle gleich gut gefallen (außer dem letzten). Sehr interessant. Und cool. Letztendlich haben sich zwei männliche Mitglieder dieser Familie für das erste Foto als Favoriten entschieden.

Die gleiche Frage habe ich mir natürlich auch gestellt und ich könnte zu jedem Outfit einen Sermon schreiben, aber das erspare ich dir lieber. Ich mag grundsätzlich die Outfits mit Cardigan lieber, weil sie interessanter aussehen. Davon bevorzuge ich die Outfits mit dem längeren grauen Picea Cardigan. Der Strickstoff pillt leider total, was ihn abwertet, aber so von Farbe und Form her schon gut.

Welches Outfit gefällt dir am wenigsten und warum?

Am wenigsten mag ich das Foto mit meiner neuen gekauften dunkelblauen Chenille Strickjacke, die ich in den USA bei Anthropologie gekauft habe. Die wirkt wuchtig an mir. Ich weiß schon, warum ich Schnitte in O-Form meide. Irgendwie sieht das nach Lolli aus, oben flach und rund, unten Stelzen. Frag mich jetzt also bitte nicht, warum ich diese Jacke gekauft habe.

Das letzte Bild zeigt mich in meinem Wintermantel, der sich übrigens wenden lässt. Die andere Seite ist dunkelblau. Mir ist auch erst bei diesem Foto bewusst geworden, dass hier auch wieder der „Lolli-Effekt“ oder eher ein „Tannenbaum-Effekt“ erkennbar ist. Stelzen unter langem Dreieck. Die Jacke wärmt aber so wunderbar, dass in diesem Fall Funktion vor Design steht.

Die Schuhfrage

Was mich grundsätzlich stört ist nach wie vor die neverending Schuhfrage.

Ich habe für den Winter drei Paar Schuhe zur Auswahl und komischerweise alle in Brauntönen. Das linke Paar ist „halt praktisch“, das mittlere mag ich und passt auch super zu meinen Bikerhosen. Die Stiefel rechts mag ich an sich auch, aber finde sie in den Kombinationen immer nicht so ganz stimmig (ich trage sonst kein braun).

Ich kann also nie wirklich eine Farbklammer zu den Schuhen herstellen, höchstens über eine braune Handtasche, die ich aber selten verwende. Wenn ich meinen Daunenmantel wende, hat er ungefähr die Farbe der Lowa Stiefel links im Bild.

Die Schuhe habe ich noch zu Zeiten gekauft, wo Schuhe und Kleidung quasi „zwei Paar Schuhe“ für mich waren. Die Schuhe erleben gerade ihren 3. bzw. 4. Winter.

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Welche Silhouetten trägst du am häufigsten?

Bei mir ganz klar: unten herum schmal, oben herum locker, leicht tailliert aber nicht oversized und gerne den Po bedeckend. Im Sommer kommen dann noch ein paar Kleider hinzu, Röcke sehr selten.

Wie beschreibst du deinen Stil?

Schlicht, leger, wenig Kontraste…? Ich weiß es nicht, aber ich weiß, dass ich einen Signature Look habe, weil ich vom Prinzip her immer das Gleiche trage.

Welches Outfit findest du am bequemsten?

Da ich immer die gleichen Hosen mit Gummibund trage, sind alle Outfits grundsätzlich bequem. Die Strickjacke auf Bild 7 ist leider unpraktisch. Durch ihr Gewicht und das Material rutscht sie mir immer von der Schulter, die Ärmel sind zu lang und so weit, dass ich mich damit immer in meinen Wintermantel quetschen muss. Aber ich ziehe sie trotzdem an, weil sie irgendwie ganz lässig ist, dabei muss ich die ganze Zeit daran herumzupfen und -ziehen. Verrückt, oder?

Welches selbst genähte Kleidungsstück findest du perfekt für dich?

Die Cassie Pants. Ich trage sie zu jeder Jahreszeit, sie passen zu allem, was ich sonst so im Schrank habe. Trägt sich durch den elastischen Stoff und Gummibund wie eine Leggings und macht Gewichtsschwankungen mit. Das hat bisher noch keine Jeans bei mir geschafft.

Was vermisst du grundsätzlich in deinem Kleiderschrank?

Ich vermisse allgemein gesprochen etwas Extravaganz, die ich aber nicht genau benennen kann. Ich hätte gerne mehr Abwechslung bei den Schuhen und Accessoires und eine gut sitzende schmale (gekaufte) blaue Jeans, leicht verwaschen, ohne Löcher. Aber mit dieser Frage gehen wir ja schon mehr Richtung Ziel, dem gewünschten Stil. Gedanken dazu dürfen gerne schon reifen, aber heute bleiben wir noch beim Status Quo.

Stilmappe für mehr Klarheit im Kleiderschrank

Wenn du für dich auch gerne mehr Klarheit gewinnen möchtest, dann mach einfach mit. Du kannst dir den ersten Teil einer Stilmappe kostenlos herunterladen. Die Seiten führen dich durch die nächsten Tage und helfen dir, deine Fotos und Gedanken zu sammeln und zu strukturieren.

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Social Media: #klarheitimschrank

Erzähle uns in den kommenden Tagen gerne von deiner Outfit-Dokumentation und deinen Gedanken dazu im Blog oder Social Media mit dem Hashtag #klarheitimschrank und #ellepuls.

Kommentiere deine Gedanken und Erfahrungen gerne unter diesem Post. Ich warte gespannt.


Buchtipp (Amazon Affiliate Links):

Dieses Buch inspiriert mich und geht noch tiefer in die Materie:
„the curated closet“ bzw. in der deutschen Version „Das Kleiderschrank-Projekt“.


Verlinkt bei RUMS.

36 thoughts on “#klarheitimschrank: Status Quo | Warum es Sinn macht, Outfits zu dokumentieren

  1. Hallo Elke,
    die Stilmappe ist eine super Idee! Das werde ich in den nächsten Tagen auf jeden Fall ausprobieren. Vielen Dank für die Inspiration – ich finde deine Outfits übrigens toll und insgesamt schon total stimmig – mein Favorit ist das mit dem dunkelblauen Cardigan 🙂

    Liebe Grüße,
    Wiebke

    1. Hi Wiebke, ich werde den dunkelblauen Cardigan im Frühling zum Einsatz bringen, wenn ich nix mehr drüber ziehen muss. Viel Spaß mit der Stilmappe!

  2. Graue Strickjacke und rosa Shirt wären meine Favoriten an Dir, also Bild 3.

    Interessante Gedanken machen sich in meinem Kopf breit. Vielleicht doch mal den Kleiderschrank reduzieren? Er hätte es dringend nötig..

    Außerdem kann ich bei mir absolut keine klare Linie erkennen. Ich habe irgendwie alles und liebe so viel unterschiedliches. Vielleicht ist 2018 mit 34 Jahren endlich mal an der Zeit etwas aufzuräumen..

    1. Hallo Moni,
      probiere es einfach mal aus. Ich kann mir schon vorstellen, dass eine „Linie“ zum Vorschein kommen wird. Falls du mitmachst, kannst du ja im nächsten Beitrag mal erzählen, wie es dir damit ergeht.

  3. Liebe Elke,
    ich finde die Idee mit den Outfitfotos ganz toll – das macht die Überlegungen und Planspiele um eine neue Garderobe dann gleich viel persönlicher und vielleicht auch realistischer.
    Mir gefällt übrigens Outfit 4 sehr gut. Da sind die Farben stimmig. Bei Outfit 5 ist mir die Farbe ein bißchen zu dunkel – gegen die Form hätte ich nichts. Vielleicht gewinnt es in Kombination mit einem Schal :-), wichtig aber ist in erster Linie dein persönlicher Wohlfühlfaktor.
    LG
    Simone

  4. Liebe Elke,
    das ist schon mal ein sehr inspirierender Post und so schön klar strukturiert. Ich hätte lieber mit meinen Zielen angefangen , aber ich richte mich gerne nach deinem planvollen Vorgehen. Vielen Dank für die Stilmappe. Die ist schon ausgedruckt. Das erste Outfit ist auch schon fotografiert. Ich werde mal schauen, was sich in den 10 Tagen so herauskristallisiert. Dann schreibe ich meinen ersten Blogpost seit einem Jahr. Wird auch Zeit!
    Ich habe mir im letzten Vierteljahr ein paar neue Kleidungsstücke angeschafft, bzw. genäht. Mal sehen, wie die sich in meine Garderobe einfügen.
    Ich mag auch die Outfits mit dem längeren grauen Cardigan am liebsten an dir. Mein Favorit ist das mit der hellen Hose. Das Wollknäuel aus Amerika finde ich nicht so vorteilhaft.
    Ich freue mich auf den weiteren Austausch.
    Liebe Grüße,
    Griseda

    1. Liebe Griselda,
      das „Wollknäuel aus Amerika“ polarisiert anscheinend. Hihi. Na, ich werde sehen, wie es sich in meinen Outfits bewährt. Bin gespannt auf deinen Blogpost zu deinen Outfitfotos.

    1. Hallo Anke,
      ja, das habe ich gesehen. Tolle Sachen hast du genäht. Bei dir ist ja schon eine Linie erkennbar. Deine Sachen haben schon so eine Extravaganz, die ich bei mir noch vermisse.

  5. Hallo Elke!
    Du hast mich gepackt! Mein Kleiderschrank braucht definitiv mehr Klarheit! Der platzt schon aus allen Nähten. Ich habe mir auch fest vorgenommen, nicht mehr jedes Teil, was mir gerade gefällt, sofort zu kaufen. Deine Stilmappe lade ich mir auf jeden Fall herunter und mache mit. Wenn vielleicht auch nur im Stillen. Ich bin auf jeden Fall dabei!
    LG Sabine

    1. Liebe Sabine,
      du darfst natürlich auch im Stillen mitmachen. Ich freue mich, dass du dabei bist und vielleicht schreibst du demnächst ja vielleicht doch mal ein paar Zeilen darüber, wie es dir mit den Outfitfotos ergeht.

  6. Liebe Elke,
    dein Post kommt für mich gerade zur richitgen Zeit. Gerade lamentiere ich über meine etwas langweilige Wintergarderobe und weiß nicht so richtig, wie ich für mich passend von schwarz und dunkelblau wegkomme. Werde jetzt mal Bilder machen… Danke für den tollen Input!! 🙂
    Liebe Grüße,
    Julia

    1. Liebe Julia,
      dass du eine langweilige Garderobe haben könntest, kann man bei deinem Blog kaum glauben. Aber, wenn deine Sachen meist für besondere Anlässe sind, dann kennen wir deine Alltagsgarderobe ja kaum. Daher bin ich gespannt, was du demnächst für den Alltag nähst und ob du uns das auch zeigst.

  7. Hallo Elke,
    Mensch, das ist so ein spannendes Thema! Ich selbst bin mit meinem Stil völlig durcheinander und froh, dass ich bei dir über das Thema viel finde! Außerdem hast du ähnliche Farbvorlieben, das trifft sich gut!
    Von deinen Bildern gefallen mir Nr. 3 und Nr. 8 am besten! Mir gefällt, dass es auch oben eine schlankere, wenn auch lässige Linie gibt und der runde Aussschnitt in Kombi mit den Cardigans drüber betont dein Gesicht auf eine gute Weise. Die Tunikas wirken etwas blockig, auch wenn sie mir total gefallen, schließlich sind es Elles!!!
    Ich verfolge mit Spannung, wie du weiterhin an das Thema herangehst!
    Liebe Grüße,
    Yasmine

    1. Hallo Yasmine,
      vielen Dank für deinen Kommentar. Und du hast recht, die Tuniken wirken durch ihre Großflächigkeit etwas „blockig“. Vielleicht wäre eine kurze Jacke dazu nicht schlecht? Oder Accessoires?

  8. Liebe Elke, diese Frage ist ein spannendes Thema und ich bin gespannt, wie es bei dir weitergeht. Mir fällt in meinem Kleiderschrank immer wieder auf, dass ich ständiggetragene Alltagsteile habe und daneben eben einige auffälligere, besondere Herzensstücke, die bleiben müssen, auch wenn ich sie nur 1-2 Mal im Jahr trage. Denn obwohl es immer auch Überwindung kostet, sie wirklich zu tragen, fühle ich mich darin dann richtig toll. 😉 Hast und behältst du so etwas auch?
    Liebe Grüsse, Sonia.

  9. Hallo Elke,
    mir gefallen die Outfits auf den Bildern 3, 4 und 8 besonders gut, wobei ich denke, dass dunkelgraue Stiefel zu allen besser aussehen würden als braune.
    Bin gespannt, wie es weitergeht
    Liebe Grüße
    Michaela

  10. Hallo Elke, tolles Outfits! Ich kann mich gar nicht so recht für ein Outfit entscheiden. Sie gefallen mir ALLE. Die beiden Jacken, die du bemängelst, haben für mich nur den einen Mangel: Sie sind nicht so praktisch. Es ist macht keinen Spass über diese dicken Jacken noch eine Jacke zu ziehen.
    Ich bin gespannt, wie kritisch ich mit meinen Fotos sein werde und was dabei herauskommt. Kleiderschrank ausmisten mache ich seit 2014 regelmäßig. Es war 2014 sooo anstrengend. Es hat echt Monate dedauert! Und das will ich nicht noch mal durch machen. Und durch dein Motto, hoffe ich meinen Stil zu finden. Wir werden sehen

  11. Hallo Elke,
    Das ist eine gute Idee, finde oft auch, dass Fotos ein besseres Bild vom Aussehen geben…in Umkleiden bin ich oft entsetzt, die Spiegel verzerren.
    Bei Deinen Sachen fällt mir auf, dass Du oft sehr gemäßigte Farben trägst und sind Röhrenhosen
    Deine Lieblinge,??etwas weitere Hosen oder längere Röcke kannst Du Dir doch erlauben.
    Zu Röcken passen dann auch andere Schuhe oder Stiefeletten.
    Hoffe, ich trete Dir nicht zu nahe. Es ist nicht einfach eine große schmale Figur zu strukturieren.
    Obenrum könntest Du wahrscheinlich auch gröbere Pullover mit Muster vertragen oder Blusen aus Stoffen mit etwas Stand.
    LG schurrmurr.

  12. Da hattest Du eine super Idee, liebe Elke! – Schon die Vorstellung davon alles zu fotografieren, lässt mich ein paar Klamotten aussortieren, bzw. in die „Tapezier- und Baustellenabteilung“ verfrachten. Und die Hosen, welche Probleme haben, den Knopf in das Loch zu finden? Nicht auszudenken, wenn ich diese hier präsentieren würde. Eieiei… jetzt hast Du mich aber echt eiskalt erwischt! – Mir gefällt übrigens Dein Outfit oben in der Mitte mit dem blauen Kleidchen über der Hose in Rosa am besten. Dein Gesicht und Deine schönen blonden Haare kommen darin sehr gut zur Geltung, mit dem Kontrast dieses Blautons, nicht zu dunkel, nicht zu hell. Sehr schön! – Danke für diese Inspiration!

  13. Hallo Elke, danke für deine Inspiration. Ich habe schon lange vor, Licht in meinen Kleiderschrank zu bringen. Bisher fehlte immer der Startschuss. Das ist er jetzt.
    Ich finde du hast schon ganz klar deinen Stil. Mir gefallen die Outfits mit dem langen grauen Cardigan am besten. Da müssen aber noch dunkelgraue Schuhe dazu.
    Danke für die Stilmappe. Die Idee mit den Fotos ist super.
    Liebe Grüße Irina

  14. Hallo Elke,
    Outfit 3 und 4 sind meine Favoriten an dir 🙂 Dein „Lolli“ (Bild 5) kommt vielleicht auch ein wenig daher, weil du die Hände in den Taschen hast… Das beult scheinbar mehr als es eigentlich tut. Möglicherweise ist der Schnitt auch nach unten ein bisschen a-förmig, so dass der Mehr-Stoff Fülle vorgaukelt, wo keine ist…
    Ich gebe dir recht, ein bisschen „gewisses Extra“ kannst du gebrauchen. Ich denke, dass vielleicht eine auffällig Kette das Ganze noch mal anders wirken lässt 🙂
    Ich will auf jeden Fall mitmachen. Zumindest soweit ich das alles hinbekomme. Aber ich habe erste mal (d)einen Plan 🙂 Danke für deine Mühen jetzt schon mal.
    Grüssle. Birgit

  15. Hallo Elke, da hast du mich wirklich erwischt Meinen eigenen Stil zu finden und kombinierbare Teile zu nähen wünsche ich mir schon lange!! Ich freu mich auf die Reihe!! Vielen Dank

  16. Hallo Elke, mir gefallen Bild 3 und 4 am besten, die Farben ähneln sich ja, aber der Cardigan verbindet für mich optisch sehr schön Ober- und Unterkörper. Bei einigen anderen Bildern treten die Beine sehr in den Vordergrund und wirken sehr dünn, während der Oberkörper fast wuchtig breit darüber erscheint. Dass ist nur meine Wahrnehmung, sieh es nicht als Kritik. Grundsätzlich sollte man sich in den Stücken wohl fühlen. Etwas Weite bei der Hose würde mich auch interssieren, wie das ausschaut. Ich vermute, du könntest auch Cargo oder Marlenestil tragen, wenn das Oberteil dazu enger und kürzer wäre. Für das Extra mag ich schmale Seidentücher, mir gefallen auch auffällige größere Ketten, das steht dir vielleicht auch gut.

  17. Hallo Elke,

    auch mich hat der Kleiderschrankwahn zwischen den Feiertagen gepackt und ich habe den 01.01. gleich zum ausmisten genutzt. Ich bin dabei allerdings nach dem Motto „das mag ich und trage ich wirklich“ vorgegangen. Alles andere flog raus!
    Fazit:
    -2 blaue Säcke für die Altkleider
    -3 (!) Umzugskartons mit Sachen, die über Kleiderkreisel verkauft werden sollen

    Na gut, es gab noch die „Vielleicht“ und Saison“ Sachen, diese sind außer Sichtweite verstaut worden. Ansonsten umfasst meine Garderobe nun tatsächlich nur rund 50 Teile.

    Außerdem habe ich bei den „Hängeklamotten“ die Kleiderbügel umgedreht (von hinten auf die Stange) und auf meine gefalteten Klamotten jeweils pro Stapel einen Zettel gelegt. Alles was getragen und gewaschen wurde wird nun richtigherum aufgehängt bzw. auf dem Stapel nach oben gepackt. Dadurch weis ich nach 3 Monaten, was ich wirklich an hatte und dann werde ich wieder von vorne durchsortieren.

    Um meinen Stil zu finden konnte ich mir nun ja schon den üriggebliebenen Bestand im Schrank angucken. Aber ich werde wohl noch eine Farb- und Typberatung machen und danach vielleicht einige Sachen austauschen.

    Ich freue mich, dass ich nun auf andere interessierte stoße. Liebe Grüße!

  18. Hallo Elke, mir gefallen die Outfits 3 und 4 sehr gut, die finde ich sehr stimmig zu deiner Haut und deinen Haaren.
    Wenn du Extravaganz suchst, vielleicht wären dann glänzende oder glitzernde Stoffe eine Möglichkeit.
    LG Elke

  19. Ich hab noch nie kommentiert, aber ich finde es immer spannend zu sehen, welche Gedanken sich andere Leute zu ihrem Stil machen. Ich bin da definitiv auch so kopflastig und unspontan! 😉
    Ich werde meinen eigenen Stil in den nächsten Wochen auch mal wieder beobachten – je mehr mir klar geworden ist, wie wichtig mir Bequemlichkeit und Beweglichkeit sind, hat sich leider auch einiges eingeschlichen, was nicht so zu meinem feminin eleganten Kern passt.
    Ein paar Gedanken zu deinen Outfits, wenn dir das hilft: ich mag fast alle sehr gerne! Gerade alle mit den langen Strickjacken. Bin nicht so ein fan von der Tunika, die bräuchte vielleicht noch etwas mehr Abwechslung. Das fällt mir generell auf: ich bräuchte in deinen Outfits immer noch mehr Schmuck, Tücher oder Gürtel, um mich „komplett“ zu fühlen. Eine große Kette, ein schal, etc. Vielleicht kannst du das ausprobieren, vielleicht hilft es dir aber auch einfach festzustellen, dass das nicht sein ding ist. Dann enthalten deine Stil Wörter so was wie minimalistisch, schlicht, reduziert oder klar. Ich fand da immer unfancy.com sehr interessant, weil sie genau dazu steht – und ich da so anders bin!
    Weiterhin einen frohen weg zur selbst Erkenntnis!

    1. Hallo Isi,
      du hast vollkommen recht. Mir fehlt ja auch immer das gewisse Extra, ein Accessoire etc, aber irgendwie habe ich nie das richtige und kümmere mich nicht so richtig darum, es irgendwo neu zu finden. Vielleicht bin ich auch nicht der Typ für Accessoires…

  20. Mir gefällt das dritte Outfit am besten. Ich mag es sportlich mit etwas Eleganz.
    Ich finde deine Idee toll und werde mich die nächsten Tage fotografieren. ich bin jetzt schon gespannt, denn ich werde meine Fotos jetzt etwas anders betrachten. Dann wird der Kleiderschrank sortiert und ich freue mich schon auf meine neuen Näh-Ideen. Ich trage gerne taillierte Shirts (die ich mir gerne selber nähe) zu einer Jeans mit etwas Stretch.

  21. Mhm, ich finde ehrlich gesagt, dass nahezu alle Outfits gleich sind.
    Immer die gleiche Hose mit Shirt und Strickjacke, oder Tunika.
    Mir fehlt die Abwechslung. Vielleicht mal ein Kleid oder einen Rock dazwischen schieben?
    Ich könnte mich vermutlich an keines der Outfits erinnern, wenn man mich fragen würde, was du angehabt hast, weil es eben jeden Tag sehr ähnlich war.
    Generell finde ich aber deine Idee gut!
    Ich vergesse oft, was mir gut gefallen hat und muss ich lange überlegen, was ich wie kombinieren möchte.
    Das bliebe mir so erspart. Danke.
    Gruß Christina

  22. Total spannend – ich lese gerade das Happiness Project von Gretchen Rubin und habe im Zuge dessen meinen Kleiderschrank zumindest schon mal entrümpelt – aber für den nächsten Schritt kommt mir das Stilbuch gerade recht. Vielen Dank

  23. Was für ein toller Plan. Ich hatte schon mal daran gedacht, die outfits zusammen auf das Bett zu legen und zu fotographieren, aber mit anziehen ist’s ja so viel besser

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