Episode #29: True Fabrics – Stoffhandel mit sozialem Gewissen

True Fabrics

Die Idee zu Colin's Unternehmen entstand während eines Auslandsaufenthalts in Tansania wo er mit außergewöhnlichen Stoffen in Berührung gekommen ist. In seinem Studium im Bereich Sustainability Economics Management konnte man sich dann auf nachhaltige Unternehmensgründungen spezialisieren. Daraus entstand „True Fabrics“, ein Online Shop für Stoffe aus aller Welt.

Das ist 4 Jahre her und mittlerweile gibt es u.a. Stoffe aus Südafrika, Ghana, Australien, Nepal, Indien, Guatemala und Malaysia bei True Fabrics. (www.truefabrics.de) Alle zeichnen sich durch die besondere Herstellungsform und besondere Muster aus und sind ausnahmslos bei kleineren und mittleren Handwerksbetrieben (teilweise noch traditionell) gefertigt.

Sehr bemerkenswert: 10% des Netto Umsatzes spendet True Fabrics dem Social Surplus. Gemeint sind damit Leute, die nicht direkt an der Wertschöpfungskette teilhaben aber trotzdem profitieren sollen. So werden Projekte in den Ländern, aus denen die Stoffe kommen, unterstützt.

True Fabrics unterscheidet dabei in Trinkwasserversorgungsprojekte oder Projekte aus dem Bereich Gesundheit oder Bildung, auf die man bei True Fabrics über die Plattform Betterplace.org aufmerksam wird oder auch direkt von Vereinen oder Gründern angesprochen wird.

Wenn man bei True Fabrics kauft, sollte man eine Vorliebe für Farben mitbringen. Die meisten der Kundinnen von True Fabrics haben auch eine Affinität zu anderen Ländern und Kulturen bzw auch zum Thema Nachhaltigkeit, erzählt Colin. Mittlerweile gebe es zwar auch gedecktere Muster im Sortiment – generell geht es bei True Fabrics aber bunt zu.

Wer mehr über True Fabrics erfahren möchte, kann auf Pinterest, Instagram oder auf dem Blog folgen. Hier erfährt man Details über die Gründerstory, bekommt Nähtipps und Inspirationsbeispiele bzw. kann sich durch die Stories der Herstellungsbetriebe klicken.

Wer sich bei True Stories als Probenäherin engagieren möchte, kann ebenfalls Kontakt über den Blog oder die sozialen Kanäle aufnehmen. True Fabrics möchte in der Zukunft das Sortiment weiter ausbauen und natürlich seine Bekanntheit steigern.

Im weiteren Verlauf des Gesprächs:

Was ist nachhaltig und was nicht?

True Fabrics hat dafür seine eigenen Kriterien definiert, wobei es nicht immer nur darum geht, dass ein Stoff zertifiziert ist. „Das können sich nämlich viele der kleineren Hersteller gar nicht leisten“, meint Colin und ergänzt, „uns kommt es auch darauf an, wie sich ein Hersteller sozial engagiert“.

Woher der Name „True Fabrics“?

Ein Großteil der afrikanischen Stoffe sind minderwertige chinesische Stoffe. True Fabrics möchte dieser Entwicklung entgegenwirken und unterstützt deswegen Produzenten „echter“ afrikanischer Stoffe.

Viel Spaß beim Zuhören und liebe Grüße

Elle

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